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Sport-Information heute – Schweiz & Worldwide

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Sport-Information

Grosse Ehre für Andrighetto ++ Schweizer Gegner am Billie Jean King Cup bekannt ++ Auftaktsiege für Juventus und Salzburg

Resultate, Transfers, Information: Mit dem tagesaktuellen Sport-Ticker bleiben Sie über das laufende Geschehen stets informiert. Die neuesten Meldungen aus der Welt des Sports activities.

14:50 Uhr

Sven Andrighetto ist Eishockeyaner des Jahres

Sven Andrighetto erhält nach der Silbermedaille an der WM sowie dem Meistertitel in der Schweiz und dem Gewinn der Champions Hockey League nun auch noch eine persönliche Auszeichnung für seine herausragenden Leistungen.

Sven Andrighetto mit der WM-Silbermedaille um den Hals. (Kloten, 26.05.2025)

Daniela Porcelli/freshfocus

Der 32-jährige Stürmer der ZSC Lions wurde vom Weltverband IIHF mit 34,6 Prozent der Stimmen zum Spieler der Saison gewählt. Er setzte sich deutlich gegen den US-Goalie Jeremy Swayman (18,6 Prozent) und den Tschechen David Pastrnak (18 Prozent) durch. Mit Denis Malgin, der 11,1 Prozent der Stimmen erhielt, landete ein weiterer Schweizer auf Platz 4.

Andrighetto folgt auf den Tschechen Roman Cervenka (2024) und den Kanadier Connor Bedard (2023), die die vor zwei Jahren erstmals verliehene Auszeichnung in den Vorjahren erhielten.

Um überhaupt für die Auszeichnung infrage zu kommen, muss ein Spieler an mindestens einem IIHF-Turnier teilgenommen haben sowie in einer heimischen Prime-Liga spielen. Ein Grossteil der Stars aus der NHL kommt damit nicht in Frage. (sda)

14:07 Uhr

Schweiz am Billie Jean King Cup gegen die Slowakei und Argentinien

Die Schweizerinnen bekommen es in den Playoffs des Billie Jean King Cup mit der Slowakei und Gastgeber Argentinien zu tun. Dies ergab die Auslosung in London. Gegen beide Nationen ist das Staff von Captain Heinz Günthardt zu favorisieren.

Der Sieger der Dreiergruppe bleibt in der höchsten Weltgruppe. Gespielt wird vom 14. bis 16. November, der Austragungsort in Argentinien ist noch nicht bekannt. (sda)

Vor drei Jahren gewannen die Schweizerinnen den Billie Jean King Cup. Von hyperlinks: Jil Teichmann, Viktorija Golubic, Belinda Bencic and Simona Waltert. (Glasgow, 13.11.2022)

Kin Cheung / AP

09:09 Uhr

Auftaktsiege für Juventus und Salzburg

Zum Abschluss der 1. Runde der Klub-WM in den USA feierte Juventus Turin einen ungefährdeten Sieg. Die Italiener gewannen in Washington gegen Al Ain aus den Vereinigten Arabischen Emiraten 5:0. Der Franzose Randal Kolo Muani und der Portugiese Francisco Conceição steuerten je zwei Tore zum klaren Erfolg bei. Zur Halbzeit führte der Serie-A-Vierte bereits 4:0, das Schlussresultat stand nach 58 Minuten fest.

Randal Kolo Muani (Mitte) erzielte für Juventus Turin zwei Tore. (Washington, 18.06.2025)

Shawn Thew / EPA

Wie die Turiner startete auch Salzburg erfolgreich. Die Österreicher bezwangen Pachuca aus Mexiko in einer chancenreichen Partie 2:1. Vor bloss 5282 Zuschauern in Cincinnati/Ohio zeichnete der eingewechselte Karim Onisiwo eine Viertelstunde vor dem Ende für Salzburgs Siegtreffer verantwortlich. (sda)

22:38 Uhr

Klare Schweizer Basketball-Niederlage zum EM-Auftakt

Das erste Endrundenspiel des Schweizer Basketball-Nationalteams der Frauen endet mit der erwarteten klaren Niederlage. In Piräus vor 14’000 Zuschauern verliert die Schweiz gegen Griechenland 65:87.

Der Schweizer Nationaltrainer François Gomez und die Spielerin Lin Schwarz. (Piräus, 18.06.2025)

Alessandro Della Valle / KEYSTONE

Die Schweizerinnen starteten als krasseste Aussenseiterinnen in ihr erstes EM-Endrundenspiel seit 1956. Wer auf einen Sieg der Griechinnen über die Schweiz 100 Franken wettete, konnte bloss einen Franken dazu verdienen. Aber den Schweizerinnen gelang es, die Griechinnen zu verunsichern. Im ersten Viertel machte das Staff von Nationalcoach François Gomez aus einem 4:13-Rückstand eine 19:16-Führung.

Das blieb bis zum Schluss aber der letzte Schweizer Vorsprung. Schon im zweiten Viertel betrug die Punktedifferenz erstmals 15 Punkte (38:23); der Maximalvorsprung Griechenlands betrug 24 Punkte (bei 68:44). Die 27-jährige Evita Herminjard brachte es auf 18 Punkte und 11 Rebounds.

Die weiteren Vorrundenspiele bestreitet die Schweiz am Donnerstag gegen die Türkei und am Samstag gegen Frankreich. Im zweiten Gruppenspiel gewann Frankreich gegen die Türkei nach einem 42:51-Rückstand mit 71:69. (sda)

21:44 Uhr

Schweizer Fussball-Torhüterin wechselt in die Bundesliga

Mit Torhüterin Nadine Böhi wechselt eine weitere Schweizer Fussballerin ins Ausland. Der 21-jährige Goalie des FC St. Gallen wechselt zum direkt aus der Regionalliga in die Bundesliga aufgestiegenen Union Berlin. Böhi debütierte vor fünf Jahren in der Tremendous League der Frauen und gehört seit einem Jahr dem Nationalteam an, wartet aber noch auf ihr erstes Länderspiel. (sda)

Die Schweizer Torhüterin Nadine Böhi hechtet in der nächsten Saison für Bundesligist Union Berlin. (Nottwil, 16.06.2025)

Martin Meienberger / freshfocus

16:21 Uhr

Josias Lukembila neu beim FC Sion

Der FC Sion stattet den 25-jährigen Josias Lukembila mit einem Vierjahresvertrag aus. Sion übernimmt Lukembila vom FC Paris.

Josias Lukembila, hyperlinks.

Christian Merz / KEYSTONE

Josias Lukembila wurde im Nachwuchs von Lausanne ausgebildet. Seine ersten Erfahrungen im Profifussball machte er während drei Saisons beim FC Wil in der Problem League. Anschliessend erfolgte der Wechsel zum französischen Zweitligisten Paris. Den Pariser Aufstieg in die Ligue 1 erlebte Lukembila indessen nicht mit, denn letzte Saison ist er von den Parisern an den FC Winterthur ausgeliehen worden. (sda)

16:19 Uhr

Urs Kessler als Präsident aufgestellt

Die Profiligen im Eishockey (Nationwide League und Swiss League) nominieren einstimmig Urs Kessler (63) als neuen Verwaltungsratspräsidenten des Schweizer Verbandes (SIHF). Die Wahl soll an der ordentlichen Generalversammlung am 8. September erfolgen.

Urs Kessler, 17 Jahre lang CEO der Jungfraubahnen, soll die Nachfolge von Stefan Schärer antreten, der im Dezember auf Druck der Ligen das Handtuch geworfen hat. Seither wurde der Verband interimistisch von Vizepräsident Marc-Anthony Anner geführt. (sda)

16:02 Uhr

Lara Dickenmann kehrt zu Wolfsburg zurück

Lara Dickenmann wird Direktorin Nachwuchs bei den Frauen des VfL Wolfsburg.

Claudio De Capitani / freshfocus

Die 135-fache Schweizer Nationalspielerin Lara Dickenmann kehrt als Direktorin Nachwuchs zum Frauen-Staff des VfL Wolfsburg zurück. Die 39-Jährige, die bis im Frühjahr 2024 drei Jahre lang Basic Supervisor der GC-Frauen conflict, gewann als Spielerin mit Wolfsburg zwischen 2015 und 2021 zehn Titel. (sda)

12:28 Uhr

Europacup-Quali: Schon wieder Pilsen für Servette, auch Lugano, Lausanne und Vaduz kennen ihre Gegner

Am Mittwoch wurde in Nyon der erste Gegner von Vizemeister Servette in der Qualifikation für die Champions League ausgelost. Wie schon im Achtelfinal der Convention League 2024 kommt es zum Duell mit dem tschechischen Vizemeister Viktoria Pilsen. Damals schieden die Genfer nach zwei umkämpften Spielen nach Elfmeterschiessen aus.

Eine Stufe tiefer bekommt es der FC Lugano (Vierter der abgelaufenen Saison) in der zweiten Runde der Europa-League-Qualifikation mit dem Sieger der Erstrundenpartie CFR Cluj aus Rumänien gegen Paksi FC aus Ungarn zu tun.

In der zweiten Runde der Convention-League-Qualifikation trifft Lausanne-Sport (Fünfter der abgelaufenen Saison) auf den Sieger der Erstrundenpartie La Fiorita (San Marino) gegen Vardar Skopje (Nordmazedonien). Dem Problem Ligist Vaduz (Liechtensteins Cupsieger) wurde mit den Dungannon Swifts der Cupsieger aus Nordirland zugelost. Anders als Lugano oder Servette haben Lausanne und Vaduz im Falle einer Niederlage kein Auffangbecken. YB und der FC Basel steigen erst in der finalen Qualifikationsrunde für die Europa- respektive Champions League ein. (jaw)

Auslosung 2. Runde der Qualifikation zur Champions League

Meisterweg:
Levadia Tallinn (EST)/RFS (LVA) – Iberia (GEO)/Malmö (SWE)
Zalgiris Vilnius (LTU)/Hamrun Spartans (MLT) – Dynamo Kiew (UKR)
Pafos (CYP) – Maccabi Tel Aviv (ISR)
Vikingur (FRO)/Purple Impus (GIB) – Roter Stern Belgrad (SRB)
Noah (ARM)/Buducnost (MNE) – Ferencvaros (HUN)
Lech Posen (POL) – Egnatia (ALB)/Breidablik (ISL)
Kopenhagen (DEN) – Drita (KOS)/Differdingen (LUX)
Rijeka (CRO) – Ludogorets (BUL)/Dinamo Minsk (BLR)
New Saints (WAL)/ Shkendrija (MKD) – Steaua Bukarest (ROU)/Inter Escaldes (AND)
Slovan Bratislava (SVK) – Virtus (SMR)/Zrinjski (BIH)
Shelbourne (IRL)/Linfield(NIR) – Qarabag Agdam (AZE)
KuPS Kuopio (FIN)/Milsami (MDA) – Olimpija (SVN)/Kairat Almaty (KAZ)

Platzierungsweg:
Brann Bergen (NOR) – Salzburg (AUT)
Viktoria Pilsen (CZE) – Servette (SUI)
Glasgow Rangers (SCO) – Panathinaikos Athen (GRE)

12:04 Uhr

Hirscher strebt neuerliches Comeback an

Marcel Hirscher will seine Karriere auch mit 36 Jahren und nach dem Anfang letzten Dezember erlittenen Kreuzbrandriss fortsetzen. Er sei nach intensiver Reha wieder bereit und wolle Rennen fahren, liess der für die Niederlande startende Österreicher verlauten.

Marcel Hirscher will seine Karriere auch mit 36 Jahren und nach dem Anfang letzten Dezember erlittenen Kreuzbrandriss fortsetzen.

Jean-Christophe Bott / EPA

Er habe alle vorgesehenen medizinischen Checks «mit Bravour» absolviert, steht in einem Artikel auf der Web site seines Sponsors Purple Bull. Bei «mehr als tausend Stunden Reha, Therapie und Aufbautraining in 197 Tagen seit meiner OP» sei viel Zeit zum Nachdenken geblieben, sagt Hirscher. Am Ende hätten sich für ihn zwei Fragen gestellt: «Was will ich vom Leben? Was will das Leben von mir? Selbst in schwierigen Momenten ist meine Antwort darauf immer die gleiche geblieben: Wieder Rennen fahren!»

Hirscher hatte im September 2019 seinen Rücktritt bekanntgegeben, vor 14 Monaten verkündete er dann sein Comeback. Der achtmalige Gesamtweltcup-Sieger belegte im vergangenen Winter in seinem ersten Rennen, dem Riesenslalom von Sölden im Oktober, den 23. Platz. Im November verpasste er beim Slalom in Levi den zweiten Durchgang, in Gurgl schied Hirscher im ersten Lauf aus. (sda)

08:31 Uhr

Nur Unentschieden für Inter Mailand und Yann Sommer

Inter Mailand kommt bei seinem ersten Spiel der Klub-WM am Dienstag gegen Monterrey nicht über ein 1:1 hinaus. In Los Angeles können Yann Sommer und seine Teamkollegen ihre Dominanz gegen die Mexikaner nicht in einen Sieg ummünzen.

Inter Mailand spielt an der Klub-WM nur 1:1.

Mark J. Terrill / AP

Das Stadion Rose Bowl conflict nur halb gefüllt und damit weit entfernt von den 80’000 Zuschauern des Spiels zwischen PSG und Atlético Madrid am Sonntag. Inter wollte mit dem neuen Coach Cristian Chivu die Kanterniederlage im Champions-League-Ultimate gegen die Pariser hinter sich lassen.

Das gelang gegen Monterrey jedoch nicht, vielleicht ein Zeichen dafür, dass das Trauma noch nicht ganz verarbeitet ist. So kassierten die Nerazzuri das erste Tor durch Sergio Ramos. Der ehemalige Verteidiger von Actual Madrid, der von Juli 2021 bis September 2023 auch für PSG spielte, bezwang Sommer in der 25. Minute.

Noch in der ersten Spielhälfte glich Lautaro Martinez aus (42.). Der Argentinier schob den Ball nach einer Flanke von Carlos Augusto ins Tor und sicherte Inter damit ein Unentschieden. Gegen die Urawa Reds aus Japan, die am Dienstag von River Plate mit 3:1 besiegt wurden, müssen die Mailänder allerdings eine bessere Leistung zeigen. (sda/afp)

08:15 Uhr

Florida Panthers erneut Stanley-Cup-Sieger

Die Florida Panthers verteidigen ihren NHL-Titel. Sie gewinnen Spiel 6 der Finalserie zuhause gegen Edmonton 5:1 und behalten den Stanley Cup in den eigenen Reihen. Matchwinner conflict Sam Reinhart mit vier Toren.

Die Florida Panthers verteidigen ihren NHL-Titel. Sie gewinnen Spiel 6 der Finalserie zuhause gegen Edmonton 5:1.

Lynne Sladky / AP

Die Panthers, die sich in der Greatest-of-7-Serie mit 4:2 Siegen durchsetzten, sind das erste NHL-Staff seit den Tampa Bay Lightning 2021, das zweimal nacheinander Meister geworden ist.

«Es conflict schwieriger als im vergangenen Jahr», sagte der Panthers-Heart Sam Bennett, der zum wertvollsten Spieler der Playoffs gewählt wurde. «Ich sehe in unserem Staff 25 MVP», vergass der geehrte Kanadier, dem in den sechs Spielen gegen die Oilers fünf Tore gelangen, im Erfolg seine Teamkollegen nicht. Insgesamt erzielte Bennett in den Playoffs 15 Tore, zudem bereitete er weitere sieben Treffer vor.

Florida früh auf Kurs

Drei Tage nach dem 5:2 in Edmonton übernahm Florida auch im sechsten Spiel des Finals früh die Kontrolle und führte nach dem ersten Drittel 2:0. Reinhart traf in der 5. Minute zum 1:0, 47 Sekunden vor der ersten Pause erzielte Matthew Tkachuk den zweiten Treffer. Ein Aussetzer von Oilers-Torhüter Stuart Skinner ermöglichte Reinhart im Mitteldrittel das 3:0.

Die Panthers erlaubten sich kaum sichtbare Fehler und schlugen ein weiteres Mal eiskalt zu, als die Oilers ihren Goalie sieben Minuten vor Schluss vom Eis nahmen und es mit sechs Feldspielern probierten: 26 Sekunden später traf Reinhart ins leere Tor zum 4:0. Als er beim 5:0 seinen vierten Treffer des Abends markierte, conflict die Partie bereits entschieden. Mit dem 5:1 verhinderte Wassili Podkolsin den Shutout von Panthers-Keeper Sergei Bobrowski (28 Paraden).

Reinhart ist erst der vierte Spieler, der in einer NHL-Finalserie sieben Treffer totalisiert. Vor dem kanadischen Stürmer, dessen Vertrag mit den Panthers bis Sommer 2032 läuft, gelangen dies Jean Beliveau (1956), Mike Bossy (1982) und Wayne Gretzky (1985).

Kanada muss weiter warten

Schon in der vergangenen Saison hatten sich die Panthers gegen die Oilers durchgesetzt. Vor einem Jahr gewann das Staff aus Florida die ersten drei Spiele, musste dann aber nach drei Niederlagen in Serie zu einem siebenten Spiel antreten. In Dawn entschied ein 2:1 den Ultimate und sorgte für Trauer bei den Oilers um Connor McDavid.

Auch heuer musste der kanadische Celebrity konstatieren, «gegen ein richtig gutes Staff» verloren zu haben. Bei den Oilers habe «niemand aufgegeben, niemand hat das Handtuch geworfen. Sie (die Panthers) haben den Stanley Cup aus gutem Grund verteidigt», so McDavid, der für seine Verhältnisse in Spiel 6 ebenso blass blieb wie sein kongenialer Associate Leon Draisaitl. Der Deutsche kam in 22 Playoff-Spielen auf 33 Skorerpunkte (11 Tore), am Dienstagabend jedoch gelang ihm kein einziger Schuss aufs Tor der siegreichen Gastgeber.

Nach der neuerlichen Finalniederlage der Oilers bleibt es dabei, dass seit den Montreal Canadiens 1993 kein kanadisches NHL-Staff mehr den Stanley Cup gewonnen hat. Edmonton stemmte die Trophäe letztmals 1990 in die Höhe. (sda/apa/dpa)

21:11 Uhr

Ditaji Kambundji und Audrey Werro siegen in Turku

Ditaji Kambundji (ST Bern) und Audrey Werro (CA Belfaux) kommen am internationalen Assembly in Turku zu überzeugenden Siegen. Kambundji triumphiert über 100 m Hürden in 12,66 Sekunden, Werro gewinnt die 800 m in 1:59,39 Minuten.

Nach einem souveränen Vorlaufsieg in 12,80 Sekunden verbesserte Kambundji im Ultimate mit 12,66 ihre Saisonbestzeit um 5 Hundertstel. Die letztjährige EM-Zweite ist damit hinter der Niederländerin Nadine Visser (12,49) die Nummer 2 in Europa in dieser Saison. Erst fünfmal in ihrer Karriere ist die 22-jährige Bernerin schneller gelaufen.

Die Schweizer Rekordhalterin Audrey Werro gewann die 800 m in 1:59,39 Minuten und blieb in ihrem vierten Saisonrennen zum vierten Mal unter der 2-Minuten-Marke. Mit ihrem Landesrekord von 1:57,25 ist die 20-jährige Freiburgerin hinter der Äthiopierin Tsige Duguma (1:56,64) aktuell die Nummer 2 auf der Welt.

Jonas Raess (LC Regensdorf) lief im 5000-m-Rennen in 13:14,78 Minuten mit der zweitbesten Out of doors-Zeit seiner Karriere auf Platz 5. (sda)

12:48 Uhr

Diese zehn Spieler verlassen GC

Sonny Kittel, Manuel Kuttin, Giotto Morandi, Tsiy Ndenge, Ayumu Seko und Pascal Schürpf verlassen die Grasshoppers. Die meisten Einsätze von diesem Sextett bestritt das Eigengewächs Morandi mit 157 (25 Tore, 27 Assists). Ausserdem verlassen mit Adama Bojang, Nestory Irankunda, Bryan Lasme und Noah Persson vier Leihspieler den Klub. (sda)

Pascal Schürpf (hyperlinks) erzielte in der Barrage gegen Aarau sein letztes Tor für GC.

Urs Lindt / freshfocus

11:40 Uhr

Noemi Ivelj wechselt in die Bundesliga

Die 18-jährige Noemi Ivelj wechselt in die Bundesliga. Das gab ihr neuer Klub, Eintracht Frankfurt, an diesem Dienstagmorgen bekannt. Ivelj, die bis anhin in der Girls’s Tremendous League bei GC unter Vertrag stand, wird nun additionally Teamkollegin von den Schweizerinnen Géraldine Reuteler und Nadine Riesen.

Wird ab kommender Saison bei Eintracht Frankfurt spielen: Noemi Ivelj.

Salvatore / EPA

Sowohl bei GC, wie auch in der Schweizer Nati zeigte die Mittelfeldspielerin zuletzt starke Leistungen. «Sie hat tremendous gespielt, wenn sie gesund bleibt, ist sie an der EM dabei», äusserte sich Nati-Trainerin Pia Sundhage nach dem Nations-League-Spiel gegen Norwegen. Ivelj selbst sagt zu ihrem Wechsel: «Ich conflict von Anfang an vom Angebot überzeugt.» In der Bundesliga zu spielen, sei ein Traum, der in Erfüllung gehe. (mho)

09:53 Uhr

Diese Tennisspieler treten am Swiss Open Gstaad an

Das am 12. Juli beginnende Tennis Swiss Open Gstaad verzeichnet in der Woche nach Wimbledon erneut ein interessantes Spielerfeld. Der deutsche Weltranglisten-Dritte Alexander Zverev schlägt erstmals im Saanenland auf.

Alexander Zverev wird sich die Gunst als Publikumsliebling mit anderen Stars teilen müssen: Der Norweger Casper Ruud (ATP 16) und der Italiener Matteo Berrettini (ATP 34) – beide ehemalige Turniersieger – sind in Gstaad äusserst populär.

Auf Zverev sollten die Bedingungen in Gstaad zugeschnitten sein. Der Aufschlag des 1,98-m-Hünen ist schon ohne die Höhenlage im Berner Oberland eine mächtige Waffe. Zverev zählt seit acht Jahren konstant zu den Prime 10 der Welt, gewann zweimal das Masters (2018 und 2021) und wurde 2021 in Tokio Olympiasieger. 9 seiner 24 Turniersiege holte der 28-Jährige auf Sand, einen davon auch in der Schweiz (Genf 2019).

Das Gstaader Feld wartet nur nicht mit zwei Prime-10-Spielern auf, weil Casper Ruud zuletzt wegen muskulärer Probleme auf Place 16 zurückgefallen ist. Der 40-jährige Stan Wawrinka wird in Gstaad nochmals die ganze Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Marin Cilic, vor elf Jahren Sieger am US Open, kehrt nach 17 Jahren auch wieder einmal nach Gstaad zurück. (sda)

08:59 Uhr

Klub-WM: Hitziges Spektakel zwischen Boca Juniors und Benfica

An der Klub-WM in den USA trennen sich die Boca Juniors aus Buenos Aires mit Benfica Lissabon 2:2. Der Schweizer Internationale Lucas Blondel wurde bei den Boca Juniors nicht eingesetzt.

Drei Rote Karten wurden im Spiel zwischen den Boca Juniors und Benfica verteilt.

Rebecca Blackwell / AP

Die Partie in Miami vor 55’574 Zuschauern verlief hitzig und spektakulär. Es gab vier Tore, drei Rote Karten und mehr als eine Rudelbildung. Benfica Lissabon erwies sich als das etwas stärkere Staff und rettete nach einem 0:2-Rückstand noch ein Unentschieden.

Ausgerechnet zwei Argentinier, die jeweils 37-jährigen Weltmeister Angel Di Maria (mittels Penalty) und Nicolas Otamendi mit einem wuchtigen Kopfball, erzielten die Targets für Benfica Lissabon. Das 2:2 erzielte Benfica in Unterzahl, nachdem Verteidiger Andrea Belotti in der 70. Minute des Feldes verwiesen worden conflict. In der Schlussphase kassierte auch noch Nicolas Figal (Boca Juniors) nach einem brutalen Tritt eine Rote Karte. Und schon vor der Pause sah der bereits ausgewechselte Ander Herrera (Boca Juniors) die Rote Karte, weil er auf den Schiedsrichter los ging, als der seinen Penalty-Entscheid auf dem VAR-Bildschirm überprüfen wollte.

In der Gruppe C geht es am Freitag mit der Partie Bayern München gegen die Boca Juniors weiter. Bayern München kann sich nach dem 10:0 zum Auftakt über Auckland mit einem zweiten Sieg das Achtelfinal-Ticket lösen. Für die Bayern wird der zweite Auftritt zum Auswärtsspiel: Die vielen Latinos in Florida unterstützten die Boca Juniors gegen Benfica frenetisch.

Ausserdem setzte sich in der Nacht auf Dienstag Flamengo aus Brasilien gegen Tunis mit 2:0 durch. (sda)

11:14 Uhr

Magnin folgt beim FC Basel auf Celestini

Präsident David Degen und Cheftrainer Ludovic Magnin kennen sich aus gemeinsamen Nati-Zeiten intestine.

Bild: Georgios Kefalas / KEYSTONE

Seit einigen Tagen wurde gemunkelt, jetzt ist es offiziell: Ludovic Magnin folgt beim FC Basel als Coach auf Fabio Celestini.

Magnin unterschrieb beim FCB einen Zweijahresvertrag, wie der Klub am Montag mitteilte. Er wechselt von Lausanne-Sport zum Doublesieger.

Der 46-jährige frühere Schweizer Nationalspieler besass bei den Waadtländern noch einen bis Sommer 2026 gültigen Vertrag, der nun aufgelöst wurde. (sda)

22:36 Uhr

Duplantis verbessert den Weltrekord zum zwölften Mal

Armand Duplantis gelingt beim Diamond-League-Assembly in Stockholm der Weltrekord auf Ansage. Das schwedische Stabhochsprung-Phänomen überspringt 6,28 m.

Armand Duplantis feiert seinen erneuten Weltrekord ausgelassen.

Jonas Ekstromer / EPA

Die neue, beim Golden-League-Assembly in Stockholm aufgestellte Bestmarke ist ein Zentimeter besser als die letzte, die Duplantis im vergangenen Februar im französischen Clermont-Ferrand aufgestellt hatte. «Ein Traum», nannte der schwedisch-amerikanische Doppelbürger den Weltrekord vor heimischem Publikum.

Zuerst sicherte sich Duplantis am Sonntagabend in Stockholm mit einem Sprung über 6 m den Assembly-Sieg. Dann nahm er gleich den angestrebten Weltrekord in Angriff. Schon im ersten Versuch schaffte er die 6,28 m und verbesserte zum zwölften Mal den Weltrekord, der seit Februar 2020 in seinem Besitz ist.

Die Bestmarke im altehrwürdigen Olympiastadion von Stockholm zu verbessern, hatte sich Duplantis ganz speziell gewünscht. Nirgends wurden mehr Weltrekorde aufgestellt als in dieser für die Olympischen Spiele 1912 gebauten Area. Der letzte datierte aus dem Jahr 1997.

Die beiden Schweizerinnen, die in Stockholm am Begin waren, zeigten sich mit ihren Leistungen unterschiedlich zufrieden. Audrey Werro erreichte über 800 m mit 1:58,35 die anvisierte Zeit von unter zwei Minuten souverän. Die fünftbeste Zeit ihrer Karriere brachte sie auf den 4. Platz. Der Sieg ging an die Britin Georgia Hunter Bell (1:57,66.)

Annik Kälin belegte im Weitsprung mit 6,67 m den 6. Platz. Gern wäre sie noch etwas weiter gesprungen, gestand sie gegenüber SRF und sprach von «Okay-Sprüngen». «Es conflict der erste Wettkampf nach der in Götzis zugezogenen Zerrung, deshalb bin ich froh, dass alles gehalten hat.» Die letzte Spritzigkeit und Überzeugung habe aber noch etwas gefehlt. (sda)

20:08 Uhr

Magdeburg zum dritten Mal Champions-League-Sieger

Magdeburg mit den Schweizern Nikola Portner und Manuel Zehnder gewinnt zum dritten Mal die Champions League der Handballer. Im deutschen Ultimate in Köln setzen sich die Magdeburger gegen die Füchse Berlin mit 32:26 durch.

Magdeburg mit Magnus Saugstrup Jensen kürt sich zum Champions League-Sieger.

Christopher Neundorf / EPA

Für den als Ersatzgoalie im Ultimate aufgelaufenen Portner ist es der dritte Champions-League-Titel nach jenen 2018 (mit Montpellier) und 2023 (mit Magdeburg). Zehnder kam verletzungsbedingt – er erlitt im Januar einen Kreuzbandriss – nicht zum Einsatz.

Den 3. Platz im Ultimate 4 sicherten sich die Franzosen von Nantes mit Noam Leopold gegen den Rekordsieger und Titelverteidiger Barcelona (30:25). Dem Schweizer Nationalspieler gelangen zwei Tore. (sda)

20:01 Uhr

Tadej Pogacars gelungene Hauptprobe

Das 77. Critérium du Dauphiné endet mit dem überlegenen Gesamtsieg von Weltmeister Tadej Pogacar. Die 8. Etappe sichert sich der Franzose Lenny Martinez.

Gelungene Hauptprobe für Tadej Pogacar.

Geert Vanden Wijngaert / AP

Tadej Pogacar setzte drei Wochen vor Beginn der Tour de France ein Zeichen. Der Slowene gewann bei seiner Hauptprobe drei Etappen und dominierte das Geschehen. Pogacar gewann die Rundfahrt mit 59 Sekunden Vorsprung auf den Dänen Jonas Vingegaard. Der Deutsche Florian Lipowitz komplettierte das Gesamt-Podium mit 2:38 Minuten Rückstand.

Pogacar startete zum zweiten Mal an der Dauphiné-Rundfahrt. Vor fünf Jahren bei seiner Premiere belegte er den 4. Platz. Pogacar steht nach den Erfolgen am Critérium du Dauphiné bei 99 Siegen – eine äusserst beachtliche Marke für einen erst 26-Jährigen. Pogacar startet im Juli als haushoher Favorit in die Tour de France.

Die letzte Etappe sicherte sich Lenny Martinez, der am Vortag in der Königsetappe mehr als 35 Minuten eingebüsst hatte. Der 21-jährige Kletterer stellte deshalb für die Gesamtklassements-Protagonisten keine Gefahr mehr dar. Hinter Martinez erreichten Vingegaard und Pogacar das Ziel mit 34 Sekunden Rückstand. (sda)

17:11 Uhr

Ferrari gewinnt in Le Mans zum dritten Mal in Folge

Ferrari feiert beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans den dritten Sieg in Folge. Als bester Schweizer klassierte sich Neel Jani im 14. Rang.

Robert Kubica (Hyperlinks), Yifei Ye (Mitte) und Phil Hanson (Rechts) führen Privat-Ferrari zum Sieg.

Yoan Valat / EPA

Der ehemalige polnische Sauber-Fahrer Robert Kubica, der Brite Phil Hanson und der Chinese language Ye Yifei sorgten für den ersten Sieg eines Privatteams seit 2005. Hinter dem Rennwagen des Groups AF Corse klassierten sich der erste Porsche und die beiden offiziellen Ferrari-Hypercars.

Kubica, der als erster polnischer Fahrer triumphiert hat, kommt ein grosser Anteil am Sieg zu. Der 40-Jährige verteidigte die Führung in den letzten dreieinhalb Stunden. 2011 hatte Kubica nach einem schlimmen Rallye-Unfall seine Karriere zwischenzeitlich beenden müssen und conflict erst fünf Jahre später nach zahlreichen Operationen auf die Rennstrecken zurückgekehrt.

Die Schweizer Hypercar-Piloten am Begin, den Roger Federer am Samstag offiziell gegeben hatte, konnten nicht ganz vorne mitmischen. Im engen Rennen mit den ersten fünf in der gleichen Runde fuhr Jani mit den Südamerikanern Nicolas Pino und Nicolas Varrone auf den 14. Platz.

Zwei Plätze dahinter klassierte sich Sébastien Buemi, der das prestigeträchtigste Langstrecken-Rennen der Welt zum 14. Mal bestritt. Der viermalige Sieger konnte in diesem Jahr wie die anderen Toyota-Fahrer nicht mit den schnellsten Konkurrenten mithalten, zumal er auch noch Pech bekundete. Rund vier Stunden vor dem Rennende warfen Reifenprobleme das Staff von Buemi aus den Prime 6. (sda)

16:35 Uhr

Gattuso neuer Nationaltrainer Italiens

Ein Weltmeister soll die kriselnde Squadra Azzurra aufrichten: Gennaro Gattuso wird – trotz weniger ruhmreicher Coach-Vita – der neue Nationalcoach Italiens.

Gennaro Gattuso soll die Squadra Azzuri zurück in die Spur bringen.

Guillaume Horcajuelo / EPA

Der langjährige Spieler der AC Milan, der zum Ende seiner aktiven Laufbahn ein wenig ruhmreiches Gastspiel beim FC Sion gab, unterschrieb am Sonntag als Nachfolger von Luciano Spalletti. «Er ist ein Image des italienischen Fussballs», hiess es in der Mitteilung des italienischen Fussballverbandes FIGC zum neuen Coach.

Gattuso soll den Verbandspräsidenten Gabriele Gravina bei einem Treffen von sich überzeugt haben. Zuvor hatte sich die Nationalmannschaft auf der Suche nach einem Nachfolger für den entlassenen Spalletti eine prominente Absage eingefangen. Wunschkandidat Claudio Ranieri, der 73-jährige bisherige Coach der AS Roma, sprach von einer «grossen Ehre», entschied sich nach einigem Nachdenken aber doch anders. Er möchte sich auf seine Rolle als Berater bei der Roma konzentrieren, beschied er.

Weil der zweite heisse Anwärter Stefano Pioli, ehemaliger Meistertrainer der AC Milan, vor einem Wechsel zu Fiorentina steht, rückte Gattuso auf die Place des Favoriten. Gattuso hatte 2020 mit Napoli den Cup gewonnen, bei der AC Milan, Valencia, Olympique Marseille und Hajduk Cut up blieb er ohne grössere Erfolge. Begonnen hatte Gattuso seiner Trainerlaufbahn beim FC Sion, wo ihn Präsident Christian Constantin 2013 nach der Freistellung von Victor Muñoz kurzzeitig zum Spielertrainer gemacht hatte und er in drei Partien ohne Sieg geblieben conflict.

Neben dem 47-Jährigen gehörten zuletzt auch Fabio Cannavaro (zuletzt Dinamo Zagreb) und Daniele De Rossi (zuletzt AS Roma) zum Kandidatenkreis für das Amt des «Commissario tecnico». Andere prominente italienische Coach wie Carlo Ancelotti (Nationalcoach von Brasilien), Antonio Conte (Napoli) oder Massimiliano Allegri (AC Milan) sind vertraglich gebunden.

Der vierfache Weltmeister Italien fürchtet derzeit, nach zwei verpassten WM-Endrunden in Folge auch nächstes Jahr in den USA, Kanada und Mexiko nicht dabei zu sein. Im letzten Spiel mit Spalletti reichte es am vergangenen Montag in der Qualifikation gegen Moldawien nur zu einem dürftigen 2:0. Der Gruppensieg ist aktuell in weiter Ferne, Norwegen liegt deutlich vorne. (sda)

15:20 Uhr

Schätzle/Ahumada mit erstem Weltcupsieg

Die Schweizer Ruderer Kai Schätzle und Raphael Ahumada feiern ihren ersten gemeinsamen Weltcupsieg.

Das neue Doppelzweier-Gespann setzte sich im italienischen Varese in 6:11,81 Minuten vor den Einheimischen Niels Torre/Gabriel Soares und den Neuseeländern Finlay Hamill/Benjamin Mason durch.

Raphael Ahumada und Kai Schaetzle feiern ihren ersten Weltcupsieg.

Str / SWISSROWING

Nach ihrem Zusammenschluss auf diese Saison und dem neuen Olympiazyklus im Hinblick auf Los Angeles 2028 hatten Schätzle/Ahumada an der EM Ende Mai in Plovdiv als Sechste noch das Nachsehen gehabt. Nun klappte das Zusammenspiel bereits vorzüglich. Acht Zehntel lagen sie im Ziel vor den ersten Verfolgern.

Auch Jonah Plock und Patrick Brunner schafften es in Norditalien auf das Podest. Das Duo klassierte sich im Zweier ohne Steuermann hinter den Neuseeländern Oliver Welch/Benjamin Taylor und den Kroaten Martin Sinkovic/Valent Sinkovic im 3. Rang. (sda)

13:56 Uhr

Rohrer wagt den Sprung in die NHL

Die ZSC Lions müssen die nächste Saison vorerst ohne Vinzenz Rohrer planen. Der 20-jährige Österreicher wagt den Sprung nach Nordamerika. Rohrer, der aus der Jugendabteilung der Lions entsprungen ist und deshalb mit Schweizer Lizenz spielen konnte, hat sich dazu entschlossen, Ende September das Camp der Montréal Canadiens zu bestreiten und sich für einen Platz in der weltbesten Eishockey-Liga zu empfehlen.

Die Kanadier hatten Rohrer 2022 gedraftet. Ob er bis zu seiner Abreise nach Montréal noch einmal für den Schweizer Meister spielen wird, ist derzeit noch offen. Sollte er jedoch in die AHL abgeschoben werden, wird Rohrer zum ZSC zurückkehren und die Saison in der Nationwide League bestreiten. (sda)

13:53 Uhr

Florida holt sich zwei Matchbälle

Die Florida Panthers trennt noch ein Sieg von der erfolgreichen Titelverteidigung in der NHL. Der Stanley-Cup-Sieger der Vorsaison gewinnt Spiel 5 in der Neuauflage des Playoff-Finals gegen die Edmonton Oilers 5:2 und führt in der Serie mit 3:2 Siegen.

Den Florida Panthers fehlt noch ein Sieg zum abermaligen Gewinn des Stanley Cups.

Jason Franson / AP

Zwei Tage nach dem Comeback in Florida, als die Oilers nach einem 0:3-Rückstand noch den Sieg holten, conflict von Schwung und Momentum nichts zu spüren. Im Gegenteil: Die Panthers lagen nach dem ersten Drittel 2:0 vorne und gaben die Führung dieses Mal nicht mehr aus der Hand.

Connor McDavid liess Edmonton mit dem Anschlusstor zum 1:3 zwölf Minuten vor Schluss noch einmal kurz hoffen, aber nur 46 Sekunden später stellte Sam Reinhart mit dem 4:1 den Dreitorevorsprung wieder her. Mit sechs Feldspielern erzwang Edmonton zwar noch das 2:4, kassierte aber aufs leere Tor selbst auch noch einen weiteren Gegentreffer.

Schütze des 1:0 in der 10. und des 3:0 in der 46. Minute für Florida conflict Brad Marchand, der nun bei sechs Finaltreffern steht. Der 37-jährige Kanadier conflict damit zum zweiten Mal in seiner Karriere nach 2011 in einer Finalserie mindestens fünfmal erfolgreich – etwas, das ansonsten einzig der NHL-Legende Mario Lemieux gelungen ist.

In der Nacht auf Dienstag könnten die Panthers somit zum zweiten Mal in Folge den Stanley Cup holen. Die Oilers dagegen müssten gewinnen, um ein siebtes Spiel und die Rückkehr der Serie nach Kanada zu erzwingen. Vergangene Saison hatten die Oilers nach drei Niederlagen zum Begin zwar ein siebtes Spiel erzwungen, dort aber 1:2 verloren und den grossen Triumph verpasst. Sie wären die erste kanadische Franchise seit den Montreal Canadiens vor 32 Jahren, die den Titel in der besten Eishockey-Liga der Welt gewinnt. (sda)

20:51 Uhr

Vergé-Depré-Schwestern in Antalya im Ultimate

Zoé und Anouk Vergé-Dépré tanken in der Türkei Selbstvertrauen. Das Schweizer Beachvolleyball-Duo steht am Problem-Turnier in Antalya ungeschlagen im Ultimate.

Zwei Wochen nach Platz 3 am Elite16-Turnier in Ostrava schlugen Zoé und Anouk Vergé-Dépré am Samstag erst im Viertelfinal des unterklassigen Turniers im Badeort an der türkischen Mittelmeerküste die Ukrainerinnen Jewa Serdjuk/Daria Romanjuk 21:17, 21:18. Gegen die Französinnen Clémence Vieira und Aline Chamereau gab sich das Geschwister-Gespann dann im Halbfinal ebenso keine Blösse und setzte sich mit 21:19, 21:16 durch.

Im Ultimate treffen die beiden Bernerinnen auf das italienische Duo Valentina Gottardi/Reka Orsi Toth. Behalten «Zouk» auch in diesem Duell die Oberhand, haben sie ihren ersten Titel seit dem Zusammenschluss gesichert.

Bei den Männern schieden Adrian Heidrich/Jonathan Jordan als beste Schweizer in den Achtelfinals aus. Gegen die Österreicher Timo Hammarberg/Tim Berger blieben sie chancenlos (13:21, 14:21). (sda)

20:27 Uhr

Portner und Magdeburg düpieren den Titelverteidiger

Nikola Portner greift mit Magdeburg nach dem Titel in der Champions League der Handballer. Auch dank dem Schweizer Keeper düpieren die Deutschen am Ultimate-4-Turnier in Köln Titelverteidiger Barcelona im Halbfinal mit 31:30.

Nikola Portner düpiert in Köln Titelverteidiger Barcelona im Halbfinal mit 31:30.

Christopher Neundorf / EPA

Portner zeigte acht Paraden und liess das Starensemble der Katalanen bisweilen verzweifeln. Damit hat der Berner am Sonntag die Likelihood auf den dritten Titel in der Königsklasse der Handballer. 2023 hatte er mit Magdeburg schon einmal triumphiert, 2018 derweil mit den Franzosen von Montpellier.

Im Ultimate am Sonntag (18 Uhr) kommt es zum deutschen Duell mit den Füchsen Berlin, die sich in ihrem Halbfinal gegen Nantes mit dem Schweizer Noam Leopold mit 34:24 durchsetzten. (sda)

19:32 Uhr

Rückkehrerin Claessens triumphiert beim Weltcup-Auftakt

Zoé Claessens hat die Weltcup-Ouvertüre im BMX Racing zu ihren Gunsten entschieden. Die Olympiadritte von Paris setzte sich in Sarrians (FRA) in ihrem ersten Rennen nach dem im April erlittenen Schlüsselbeinbruch mit quick einer Sekunde Vorsprung auf Olympiasiegerin Saya Sakakibara (AUS) durch. Für die 24-jährige Waadtländerin handelt es sich um den fünften Weltcupsieg.

Wurde an Olympia Dritte: Zoe Claessens.

Ricardo Mazalan / AP

Ebenfalls hervorragende Leistungen zeigten die Geschwister Nadine und Loris Aeberhard, welche sich jeweils als Sechste klassierten. Weniger erfreulich verlief der Auftakt für Cedric Butti und Filib Steiner. Der Olympiavierte Butti verletzte sich bei seinem Sturz im Ultimate am Knie, der ehemalige U23-Weltmeister Steiner zog sich einen Schlüsselbeinbruch zu.

Am Sonntag findet wiederum in Sarrians das zweite Weltcuprennen der laufenden Saison statt. (sda)

19:28 Uhr

Schweizer Volleyballerinnen siegen weiter

Die Schweizer Volleyballerinnen bleiben in der European Silver League ungeschlagen. Im österreichischen Amstetten gewann das Staff von Trainerin Lauren Bertolacci das Testspiel am Samstag gegen Lettland diskussionslos 3:0 (25:19, 25:18, 25:23). Die European Silver League dient als Vorbereitung für den zweiten Teil der EM-Qualifikation.

Am Sonntag spielen die Schweizerinnen, die noch keinen Satz abgegeben haben, gegen Österreich. (sda)

17:36 Uhr

Moser springt auf Rang 2

Angelica Moser springt am Diamond League Assembly von Stockholm auf Rang 2. Die Zürcherin musste einzig der Amerikanerin Sandi Morris den Vortritt lassen.

Angelica Moser springt am Diamond League Assembly von Stockholm auf Rang 2.

Gregorio Borgia / AP

Nachdem sich die 27-Jährige zuletzt in Rom mit dem geteilten vierten Rang hatte begnügen müssen, lief es ihr in der schwedischen Hauptstadt besser. Wie Morris überquerte Moser die 4,63 m im dritten Versuch und sicherte sich so mindestens den 2. Rang.

Während ihre Konkurrentin die Höhe von 4,73 m dann gleich im ersten Versuch meisterte und sogar mit 4,82 m eine persönliche Jahresbestleistung aufstellte, scheiterte Moser an den 4,73 m dreimal. Dennoch ist es für die Europameisterin von 2024 ein Erfolgserlebnis, hatte sie doch zuletzt mit einer Fussverletzung zu kämpfen. (sda)

17:10 Uhr

Pogacar triumphiert auch in der Königsetappe

Tadej Pogacar gewinnt die Königsetappe des Critérium du Dauphiné am Samstag in Valmeinier 1800 im Alleingang und festigt damit sein Leadertrikot vor der letzten Etappe am Sonntag.

Wie schon oft gesehen, beschleunigte der Slowene zwölf Kilometer vor dem Ziel im letzten Anstieg dieser Etappe, die drei Pässe der höchsten Kategorie umfasste, darunter auch La Madeleine und La Croix de Fer. Er verwaltete seine Kräfte und gewann mit 14 Sekunden Vorsprung auf seinen grössten Konkurrenten Jonas Vingegaard.

Für den dreimaligen Tour-de-France-Champion Pogacar conflict es bereits der dritte Etappensieg auf der aktuellen Rundfahrt. In der Gesamtwertung liegt der Slowene 1:01 Minuten vor dem Dänen Vingegaard.

Die Dauphiné-Rundfahrt geht am Sonntag auf dem Plateau du Mont-Cenis zu Ende. Die Tour de France beginnt am 5. Juli in Lille. (sda/dpa/afp)

15:56 Uhr

Reusser bleibt in Gelb – Tagessieg für Italienerin Balsamo

Marlen Reusser bleibt auch nach dem dritten Tag die Leaderin der Tour de Suisse Girls. Die Bernerin nimmt für die letzte Etappe der viertägigen Rundfahrt drei Sekunden Vorsprung auf die Niederländerin Demi Vollering mit.

Marlen Reusser bleibt auch nach dem dritten Tag die Leaderin der Tour de Suisse Girls.

Martin Meienberger / freshfocus

Damit bleibt es im Kampf um den Gesamtsieg zwischen den zwei klar stärksten Fahrerinnen im Feld extrem spannend. Die drittklassierte Polin Katarzyna Niewiadoma liegt bereits 1:23 Minuten zurück. Hinter der letztjährigen Tour-de-France-Siegerin folgt die Genferin Elise Chabbey (1:57 zurück).

In der 4. und letzten Etappe sind auf den 129,4 km mit Begin und Ziel in Küssnacht am Rigi vier kategorisierte Anstiege zu absolvieren. Zweimal geht es dabei zum Michaelskreuz hinauf, wobei die Fahrerinnen auf knapp 4 km 350 Höhenmeter zu überwinden haben. Anschliessend geht es vom obersten Punkt bis ins 15 km entfernte Ziel quick ausschliesslich bergab.

Den Sieg im 123,1 km langen Teilstück am Samstag von Oberkirch nach Küssnacht am Rigi sicherte sich die Italienerin Elisa Balsamo im, Dash eines kleinen Hauptfeldes.

Zweite wurde die Niederländerin Mischa Bredewold, die sich nur um wenige Zentimeter geschlagen geben musste, Dritte die Zürcherin Noemi Rüegg. Vollering reihte sich an fünfter und Reusser an sechster Stelle ein. (sda)

14:47 Uhr

Vergé-Dépré-Schwestern in Alanya in den Halbfinals

Zoé und Anouk Vergé-Dépré tanken in der Türkei Selbstvertrauen. Das Schweizer Beachvolleyball-Duo steht am Problem-Turnier in Antalya ungeschlagen in den Halbfinals.

Zoé und Anouk Vergé-Dépré tanken in der Türkei Selbstvertrauen.

Anthony Anex / KEYSTONE

Zwei Wochen nach Platz 3 am Elite16-Turnier in Ostrava schlugen Zoé und Anouk Vergé-Dépré am Samstag im Viertelfinal des unterklassigen Turniers im Badeort an der türkischen Mittelmeerküste die Ukrainerinnen Jewa Serdjuk/Daria Romanjuk 21:17, 21:18. Das Geschwister-Gespann spielt damit am Samstagabend (20.00 Uhr) gegen die Französinnen Clémence Vieira und Aline Chamereau um den Finaleinzug.

Bei den Männern schieden Adrian Heidrich/Jonathan Jordan als beste Schweizer in den Achtelfinals aus. Gegen die Österreicher Timo Hammarberg/Tim Berger blieben sie chancenlos (13:21, 14:21). (sda)

09:33 Uhr

David Beckham wird zum Ritter geschlagen

Der frühere englische Fussball-Nationalspieler David Beckham wird vom britischen Königshaus nach jahrelangem Warten zum Ritter geschlagen.

Er habe sich nie vorstellen können, eine solch ehrenvolle Auszeichnung zu bekommen, sagte der 50-Jährige der Nachrichtenagentur PA.

Chris J. Ratcliffe / AP

Beckham wird für seine Verdienste für Grossbritannien in den Rang des «Knight Bachelor» – eines Ritters ohne Ordenszugehörigkeit – erhoben, wie aus der Liste der «King’s Birthday Honours» hervorgeht. Auf dieser sind alle royalen Ehrungen zu den offiziellen Geburtstagsfeierlichkeiten für König Charles III. an diesem Samstag festgehalten. Der langjährige Captain des englischen Nationalteams darf sich damit Sir David Beckham nennen.

Er habe sich nie vorstellen können, eine solch ehrenvolle Auszeichnung zu bekommen, sagte der 50-Jährige der Nachrichtenagentur PA. «Ich bin unheimlich stolz, und es ist ein sehr emotionaler Second für mich, den ich mit meiner Familie teilen kann.»

Beckham gewann während seiner Karriere zahlreiche Titel. Zu den Höhepunkten gehört der Champions-League-Sieg 1999 mit Manchester United im legendären Ultimate gegen Bayern München. Seit dem Rücktritt im Jahr 2013 ist der 50-Jährige als Unternehmer und weiter als Mannequin tätig. Ihm gehört der amerikanische MLS-Klub Inter Miami, bei dem unter anderem Lionel Messi spielt. 2003 conflict Beckham bereits in den Rang des «Officer of the Order of the British Empire» (OBE) erhoben worden. (sda)

17:24 Uhr

Reusser verteidigt Leadertrikot, Kraak siegt

Die Bernerin Marlene Reusser verteidigt in der 2. Etappe der Tour de Suisse der Frauen über 161,7 km von Gstaad nach Oberkirch das Leadertrikot. Den Tagessieg sichert sich die Niederländerin Amber Kraak.

Reusser erreichte das Ziel als Sechste mit einem Rückstand von 3:13 Minuten auf Kraak.

Gian Ehrenzeller / KEYSTONE

Kraak setzte sich bei grosser Hitze am Buechenhübeli, dem letzten Anstieg der Etappe, von ihren drei Fluchtgefährtinnen ab und erreichte das Ziel mit einem Vorsprung von 1:55 Minuten auf die Polin Marta Lach. Die 30-jährige Niederländerin feierte ihren ersten Sieg seit dem 11. Februar 2024, als sie die 4. Etappe der UAE Tour gewann. Die Genferin Elise Chabbey komplettierte das Podest, sie setzte sich im Dash einer dreiköpfigen Gruppe durch.

Reusser erreichte das Ziel als Sechste mit einem Rückstand von 3:13 Minuten auf Kraak. Sie gewann den Dash gegen ihre härteste Konkurrentin im Gesamtklassement, Demi Vollering, und liegt weiterhin vier Sekunden vor der niederländischen Vorjahressiegerin. Die drittklassierte Polin Katarzyna Niewiadoma liegt 1:21 Minuten hinter Reusser. Chabbey verbesserte sich in der Gesamtwertung mit einem Rückstand von 1:55 Minuten um drei Plätze in den 4. Rang.

Die 3. Etappe vom Samstag führt über 123,1 km von Oberkirch nach Küssnacht. Obwohl über 1200 Höhenmeter zu bewältigen sind, bietet sie eine gute Gelegenheit für die Sprinterinnen, den Tagessieg zu holen. Zu Ende geht die viertägige Rundfahrt am Sonntag in Küssnacht am Rigi. (sda)

17:01 Uhr

Jetzt ist es repair: Celestini und der FC Basel trennen sich

Elf Tage nach dem klärenden Gespräch hat sich der FC Basel mit seinem Coach Fabio Celestini auf eine Trennung geeinigt. Der 49-Jährige zieht sich gemäss Mitteilung auf eigenen Wunsch zurück und möchte eine neue Herausforderung suchen. Der Klub schreibt, er hätte gerne mit ihm weitergemacht, respektiere jedoch seinen Entscheid.

lf Tage nach dem klärenden Gespräch hat sich der FC Basel mit seinem Coach Fabio Celestini auf eine Trennung geeinigt.

Manuel Geisser / KEYSTONE

Celestini lässt sich mit folgenden Worten zitieren: «Die Reise, die ich in den vergangenen eineinhalb Jahren mit dem FC Basel machen durfte, conflict unglaublich. Ich habe das Gefühl, dass meine Aufgabe beim FCB vollendet ist und ich nun bereit bin für ein neues Abenteuer. Ich gehe mit einem unglaublich positiven Gefühl.» Sportdirektor Stucki sagt: «Dass eine Mannschaft in der einen Saison knapp dem Abstieg entrinnt und in der nächsten Spielzeit gleich das Double schafft, das gibt es selten bis nie im Profifussball. Natürlich hätten wir, gerade nach einer Saison wie dieser, Fabio gerne weiter als Cheftrainer gesehen. Gleichzeitig verstehen wir seine Beweggründe für das vorzeitige Ende seiner Zeit in Basel und die Ambition, sich einer neuen Herausforderung zu stellen.»

Nachfolger Ludovic Magnin wurde im selben Atemzug noch nicht vorgestellt. Doch auch diese Meldung dürfte bald eintreffen. (jaw)

15:35 Uhr

Sturm-Expertise muss das Nati-Camp bereits verlassen

Nach der ersten Vorbereitungswoche auf die Heim-EM hat die Schweizer Nationaltrainerin Pia Sundhage erste Veränderungen im Kader vorgenommen. Neben Ramona Bachmann, die im Coaching am Mittwoch ohne Fremdeinwirkung einen Kreuzbandriss erlitten hat, mussten am Freitag die kürzlich genesene Naomi Luyet und Noémie Potier das Staff verlassen.

Was Naomi Luyet, vorne, im Coaching diese Woche zeigte, reichte für Sundhage nicht.

Peter Klaunzer / KEYSTONE

«Wir sind alle sehr traurig für Ramona», sagte Sundhage. «Sie ist eine wichtige Spielerin für dieses Staff. Ihr Engagement und ihre Erfahrung wären für das Turnier sehr wertvoll gewesen. Sie in dieser Section zu verlieren, ist ein schwerer Schlag – nicht nur in fussballerischer Hinsicht, sondern auch menschlich. Wir wollten Naomi eine Likelihood geben, sich zu zeigen. Leider kommt das Turnier für sie zu früh.»

Im Gegenzug werden Lia Wälti, Ana-Maria Crnogorcevic und Seraina Piubel am Montagvormittag in Nottwil zur Mannschaft stossen. (sda)

14:46 Uhr

Schweizer Followers geben das EM-Kader bekannt

Im Zusammenhang mit der Kaderbekanntgabe des Frauen-Nationalteams für die am 2. Juli beginnende Heim-EM 2025 lanciert der Schweizerische Fussballverband eine besondere Aktion: Die 23 Spielerinnen des Turnierkaders werden nicht auf konventionelle Weise verkündet, sondern vom Volk selbst entdeckt.

Bei einer Schnitzeljagd quer durch die Schweiz können Followers die Nationalspielerinnen persönlich enthüllen und damit Teil eines «einmaligen Erlebnisses» werden. Wie der Verband am Freitag mitteilte, steht die Aktion unter dem Namen «The Chase». In 23 geheimen Orten in allen Sprachregionen des Landes werden Hinweise platziert. Diese seien originell – etwa ein Nati-Trikot mit aufgedrucktem Namen, ein Graffiti oder sonst etwas Aussergewöhnliches. Jeder Ort enthüllt eine Spielerin, die das Schweizer Staff an der Heim-EM vertreten wird.

Die Schnitzeljagd beginnt am Nachmittag des 20. Juni und erstreckt sich über mehrere Tage bis am Montagvormittag, 23. Juni. Auf dem Instagram-Kanal der Frauen-Nati (@swissnatiwomen) werden nach und nach Hinweise zu den Fundorten veröffentlicht. Wer eine Spielerin «findet», darf diesen Second filmen, auf Instagram in die eigene Story posten, dabei wiederum unbedingt @swissnatiwomen markieren und diesen besonderen Second mit der ganzen Fussballschweiz teilen.

Schnell sein lohnt sich: Wie der SFV vermeldet, wartet auf die Finder jeweils eine kleine Überraschung. (sda)

12:58 Uhr

Pat Burgener startet neu für Brasilien

Der Schweizer Snowboarder Pat Burgener wird nicht mehr für die Schweiz starten. Das gibt Swiss-Ski in einer Medienmitteilung bekannt. Das FIS Council hat den Antrag für einen Nationenwechsel des 31-Jährigen gutgeheissen, zuvor hatte der Schweizerische Verband dem Wechsel zugestimmt.

Nebst dem Profisport ist Burgener auch als Sänger tätig.

Gian Ehrenzeller / KEYSTONE

Der Halfpipe-Spezialist Burgener zählte als zweifacher WM-Bronzemedaillengewinner zu den Aushängeschildern für den Schweizer Freestyle-Sport. «Natürlich bedauern wir den Wechsel von Pat aus sportlicher Sicht sehr», lässt sich Sacha Giger, der Direktor Snowboard und Ski Freestyle bei Swiss-Ski zitieren.

Man habe seinem grossen Wunsch jedoch nicht im Weg stehen wollen und wünsche ihm alles Gute für die Zukunft. Burgener wird damit neu ausserhalb der Swiss-Ski-Strukturen trainieren. (mho)

12:48 Uhr

Filippo Inzaghi und Pisa trennen sich

Coach Filippo Inzaghi und Pisa gehen getrennte Wege. Wie der Klub aus der Toskana am Freitag mitteilte, habe man sich in gegenseitigem Einvernehmen auf eine Trennung geeinigt.

Der einstige Weltklassestürmer Inzaghi, der mit Italien 2006 Weltmeister wurde, führte Pisa in der vergangenen Saison nach 34 Jahren Absenz wieder in die Serie A. Der Vertrag des 51-Jährigen wäre noch bis Sommer 2026 gültig gewesen.

Wie italienische Medien berichten, soll sich Zweitligist Palermo um die Dienste von Inzaghi bemühen. (sda)

11:18 Uhr

Zeki Amdouni bleibt nicht bei Benfica

Zeki Amdouni verlässt Benfica Lissabon. Die Portugiesen verzichten darauf, die Kaufoption für den Genfer Stürmer zu ziehen, wie der Klub mitteilt.

Warfare zuletzt mit der Nationalmannschaft in den USA: Zeki Amdouni.

Toto Marti / Blick/freshfocus

Damit verpasst der Schweizer Internationale die Klub-WM mit Benfica und kehrt zurück zu Burnley. Die Engländer hatten Amdouni nach dem Abstieg aus der Premier League im letzten Sommer nach Portugal verliehen und eine Kaufoption von 18 Millionen Euro im Vertrag festgelegt.

Amdouni gelangen in der letzten Saison für Benfica, mehrheitlich als Ersatzspieler, neun Tore. Wie aus einem Eintrag von ihm in den sozialen Medien hervorgeht, wäre er gern in Lissabon geblieben. In Burnley stösst er immerhin wieder zu einem Premier-League-Verein. Der Klub schaffte den direkten Wiederaufstieg. (sda)

10:41 Uhr

Radprofi muss auf Tour de France verzichten

Der australische Fahrer Michael Matthews wird bei der Tour de France nicht am Begin stehen. Grund sind Anzeichen einer Lungenembolie, die der 34-Jährige während eines Höhentrainings zeigte, wie sein Staff Jayco-AlUla am Freitag bekannt gab.

Wegen Anzeichen einer Lungenembolie: Matthews wird nicht an der Tour de France starten.

Thibault Camus / AP

Demnach stellt Matthews «bis auf Weiteres» alle körperlichen Aktivitäten ein, so auch die Teilnahme an der französischen Landesrundfahrt (5. bis 27. Juli), bei der er bisher vier Etappen für sich entscheiden konnte. (sda)

09:36 Uhr

Fabio Christen bleibt bis 2027 bei Q36.5

Fabio Christen fährt seit 2023 für Q36.5.

Sprintcycling

Fabio Christen und das Schweizer Profi-Staff Q36.5 verlängern die Zusammenarbeit vorzeitig um zwei weitere Jahre bis 2027. Dies gab die Equipe am Freitag bekannt.

Der 22-jährige Fabio Christen – der ältere Bruder von Jan Christen – fährt seit 2023 für Q36.5. Jüngst machte der Aargauer mit einem Etappensieg bei der Slowenien-Rundfahrt auf sich aufmerksam. Christen steht im Aufgebot seines Groups für die am Sonntag beginnende 88. Tour de Suisse. (sda)

21:47 Uhr

Lobalu mit neuem Schweizer Rekord

Dominic Lobalu läuft beim Diamond-League-Assembly in Oslo einen Schweizer Rekord über 5000 m. Er verbessert in 12:50,87 Minuten die eigene, vor einem Jahr gleichenorts aufgestellte Bestmarke, um drei Hundertstel.

In einem schnellen Rennen, das von den Organisatoren als Weltrekordversuch angekündigt wurde, siegte der Amerikaner Nico Younger in 12:45,27 Minuten. Damit wurde der globale Bestwert, den Joshua Cheptegei aus Uganda vor knapp fünf Jahren auf 12:35,36 gesenkt hatte, deutlich verpasst. (sda)

21:44 Uhr

Basler Millionen-Switch in die Bundesliga

Leon Avdullahu wechselt zur TSG 1899 Hoffenheim in die Bundesliga. Was sich am Mittwoch abgezeichnet hatte, bestätigt der FC Basel am späten Donnerstagnachmittag.

Wechselt vom FC Basel zu Hoffenheim: Leon Avdullahu.

Imago/Anton Geisser / www.imago-images.de

Der FCB verliert damit ein Eigengewächs, das mit 14 Jahren vom FC Solothurn zur Juniorenabteilung stiess und früh mit seinen strategischen Fähigkeiten als Mittelfeldspieler auffiel. Sein Debüt bei den Profis machte er am 13. August 2023 unter Timo Schultz bei einer 1:2-Heimniederlage gegen Lausanne.

In der zurückliegenden Saison, gekrönt von Meistertitel und Cupsieg, conflict Avdullahus Stammplatz bei 39 Einsätzen wettbewerbsübergreifend unbestritten – und das mit gerade einmal 21 Jahren.

Das fiel auch der TSG Hoffenheim auf, die sich nun die Ablöse aus Avdullahus Vertrag, im Januar vor einem Jahr bis 2028 verlängert, rund acht Millionen Euro kosten. Hinzu kommen für den FCB Boni und für Avdullahu ein Lohn, der in der Bundesliga ein x-faches seiner Bezüge in Basel betragen dürfte.

Zum Abschied sagt der Captain der U21-Nationalmannschaft in der Mitteilung des FCB: «Seit ich 14 Jahre alt bin, habe ich das rotblaue Trikot mit Stolz getragen. Nach sieben Saisons beim FCB fängt für mich nun ein neues Kapitel in Deutschland an. Dass ich diesen Schritt nach zwei Titeln mit dem Membership, dem sich so viel zu verdanken habe, machen darf, fühlt sich wie ein Traum an. Ich möchte mich beim Membership und bei allen Followers herzlich für die fantastischen letzten Jahre bedanken – ich werde für immer mit dem FCB verbunden bleiben.»

Hoffenheim hat die vergangene Saison nach einem Trainerwechsel zum Österreicher Christian Ilzer enttäuschend mit dem 15. Rang beendet und vermied knapp die Relegationsspiele. Grundsätzlich gilt der Klub aus dem Nordwesten Baden-Württembergs als günstige Entwicklungsstation für Talente. (cok)

17:36 Uhr

Marlen Reusser holt sich das Leadertrikot

Marlen Reusser sorgt für einen aus Schweizer Sicht perfekten Auftakt der Tour de Suisse der Frauen. Die Bernerin gewinnt in Gstaad die bergige 1. Etappe und erobert damit das erste Leadertrikot.

Marlen Reusser gewinnt im Dash die 1. Etappe der Tour de Suisse der Frauen.

Gian Ehrenzeller / EPA

Reusser vorwies nach 95,5 km im Berner Oberland Demi Vollering im Zweiersprint auf Platz 2. Die niederländische Vorjahressiegerin conflict die einzige, die der Lokalmatadorin folgen konnte, als diese 64 km vor dem Ziel in der Abfahrt vom Jaunpass aus einer siebenköpfigen Spitzengruppe angegriffen hatte. In einem langen Zielsprint zwischen den beiden ehemaligen Teamkolleginnen und ersten Anwärterinnen auf den Gesamtsieg hatte Reusser letztlich knapp die Nase vorne.

Der Vorsprung das Duos auf die erste Verfolgerinnen betrug über eineinhalb Minuten. Den Dash um Platz 3 gewann die letztjährige Tour-de-France-Siegerin Katarzyna Niewiadoma aus Polen. Als nächstbeste Schweizerinnen erreichten Noemi Rüegg und Elise Chabbey als Sechste und Siebente an der Spitze der Hauptfeldes das Ziel. Ihr Rückstand betrug 2:14 Minuten.

Am Freitag steht die längste Etappe der viertägigen Schweizer Landesrundfahrt auf dem Programm. Sie führt über 161,7 km von Gstaad nach Oberkirch am Sempachersee und bietet Reusser die Möglichkeit, das Leadertrikot in ihrer engeren Heimat bei der Fahrt durch das Emmental zu präsentieren. Die 33-Jährige aus Hindelbank gewann die Tour de Suisse 2023, im letzten Jahr musste sie aus gesundheitlichen Gründen Forfait erklären. (sda)

17:31 Uhr

Ramona Bachmann verpasst Heim-EM verletzt

Herber Schlag für das Schweizer Nationalteam der Frauen: Ramona Bachmann verpasst die Heim-EM wegen einer Knieverletzung.

16:10 Uhr

Coach aus den Niederlanden für Wolfsburg

Paul Simonis wird beim VfL Wolfsburg Nachfolger von Coach Ralph Hasenhüttl. Der Niederländer ist der elfte Coach des Bundesligisten in zehn Jahren.

Zuletzt trainierte der 40-jährige Simonis in seiner Heimat die Eagles aus Deventer, mit denen er in seinem ersten Jahr als Profi-Coach überraschend den Cup gewann. Deventer holte erstmals seit 1933 wieder einen Titel. In Wolfsburg unterzeichnete Simonis einen Zweijahresvertrag. (sda)

11:47 Uhr

Indiana Pacers gehen wieder in Führung

Die Indiana Pacers gewinnen daheim gegen Oklahoma Metropolis Thunder mit 116:107. Die Pacers liegen in der Greatest-of-7-Finalserie damit zum zweiten Mal in Führung.

Tyrese Haliburton von den Indiana Pacers bejubelt den Sieg gegen Oklahoma im dritten Spiel des NBA-Playoff-Finals.

Abbie Parr / AP

Oklahoma Metropolis Thunder startete als Favorit in den Playoff-Ultimate der NBA. Oklahoma verlor zum Auftakt der Serie aber gleich das erste Heimspiel. Zum Titelgewinn benötigt eine Mannschaft vier Siege. Das nächste Duell findet in der Nacht auf Samstag erneut in Indianapolis statt. Für die Indiana Pacers wäre es der erste NBA-Meistertitel der Klubgeschichte.

In den NBA Finals stehen die Pacers zum ersten Mal seit 25 Jahren. «Wir haben alle unsere Herausforderungen», meinte Tyrese Haliburton nach dem ersten Heimsieg euphorisch, «wir haben den Kopf unten gehalten und so weitergemacht, wie wir auswärts begonnen hatten.»

In Spiel 1 in Oklahoma siegten die Pacers in letzter Sekunde, nachdem sie einen zweistelligen Rückstand aufgeholt hatten. In Spiel 3 führte Oklahoma Metropolis in der Startphase zweimal mit neun Punkten Vorsprung. Ausserdem lagen die Thunder neun Minuten vor Schluss noch 95:91 vorne. Dann zogen die Indiana Pacers im End aber unwiderstehlich davon.

Bester Werfer der Partie für Indiana conflict unerwartet Bennedict Mathurin mit 27 Punkten. Der Einwechselspieler reüssierte bei neun seiner zwölf Würfe. «Aber das macht unser Staff aus», so Coach Rick Carlisle nach dem Spiel. «Wir sind auf alle angewiesen. Wir haben nicht diesen einen Spieler, der Spiel für Spiel uns zum Sieg reisst.»

Klar ist: Die Serie verläuft ausgeglichener als erwartet und viel ausgeglichener als der Ultimate vor einem Jahr zwischen Boston (Meister 2024) und Dallas. 15 Mal conflict das Skore in Spiel 3 unentschieden. Vor einem Jahr stand es in allen fünf Spielen bloss 13 Mal unentschieden. (sda)

14:45 Uhr

Nationwide League startet am 9. September

Nicolas Baechler stemmt den Meisterpokal.

Bild: Jean-Christophe Bott/Keystone

Die Nationwide League 2025/26 beginnt mit einer Vollrunde am Dienstag, 9. September. Der Titelverteidiger ZSC Lions startet zuhause gegen Biel, der diesjährige Playoff-Finalist Lausanne lanciert die Saison mit der Heim-WM mit einem Gastspiel in Davos. Dies geht aus dem am Mittwoch veröffentlichten Spielplan hervor.

Der Saisonauftakt ist eine von insgesamt 16 Vollrunden mit jeweils sieben parallel stattfindenden Spielen. 23 Partien sind an Sonntagnachmittagen (14.00 Uhr oder 15.45 Uhr) angesetzt und laufen unter dem Motto «Household Video games».

Die letzte Runde der Qualifikation ist am 9. März 2026 angesetzt. Drei Tage später beginnen die Play-ins und am Freitag, 16. März, die Playoff-Viertelfinals.

09:58 Uhr

Brasilien und Ecuador lösen WM-Ticket

Vinicius  feiert den 1:0-Treffer gegen Paraguay. Im Hintergrund Ex-FC-Basel-Spieler Omar Alderete.

Bild: Sebastiao Moreira/EPA

Brasilien sichert sich in der drittletzten Qualifikationsrunde das WM-Ticket. Vinicius Junior trifft beim 1:0 gegen Paraguay – und beschert Coach Carlo Ancelotti damit ein besonderes Geburtstagsgeschenk.

Durch die drei gewonnenen Punkte hat sich Brasilien in der südamerikanischen WM-Qualifikation in den 3. Rang verbessert. Damit ist der Rekordweltmeister nicht mehr von einem der ersten sechs Plätze zu verdrängen, die zur direkten Teilnahme an der WM 2026 in Mexiko, Kanada und USA berechtigen.

Nach dem mageren 0:0 vergangene Woche gegen Ecuador hatte Carlo Ancelotti vor seinem zweiten Pflichtspiel als Nationaltrainer mehr Offensivdrang für die kommenden Partien gefordert – und die Seleção lieferte in São Paulo. Von Beginn an wurde Paraguay stark unter Druck gesetzt.

Kurz vor der Pause brachte Vinicius Junior die Gastgeber nach einer Flanke von Matheus Cunha mit 1:0 in Führung – es conflict der einzige Treffer des Abends und zugleich der erste unter dem neuen Nationaltrainer. Der Stürmer von Actual Madrid traf damit ausgerechnet unter jenem Coach, der ihn in Madrid geformt hatte und am Spieltag seinen 66. Geburtstag feierte.

Auch Ecuador für WM qualifiziert

Neben Brasilien und den bereits zuvor qualifizierten Argentiniern hat auch Ecuador nach einem 0:0 gegen Peru das WM-Ticket gelöst. Weltmeister Argentinien behauptete trotz einem 1:1 gegen Chile, das zum dritten Mal in Folge eine WM verpassen wird, seinen Platz an der Tabellenspitze. Captain Lionel Messi stand nach seiner Knieverletzung erstmals wieder von Beginn an auf dem Platz.

17:50 Uhr

Etappensieg und Maillot jaune für Ivan Romeo

Der junge Spanier Ivan Romeo gewinnt bei der Dauphiné-Rundfahrt solo die 3. Etappe und übernimmt die Führung im Gesamtklassement. Für den 21-Jährigen vom Staff Movistar ist es der zweite Erfolg als Profi.

Fünf Kilometer vor dem Ziel im südlich von Lyon gelegenen Charantonnay löste sich Romeo von der zehnköpfigen Fluchtgruppe um Mathieu van der Poel. Als Zweiter und Dritter büssten der Kolumbianer Harold Tejada und der Franzose Louis Barré 14 Sekunden auf den Sieger ein. Das Feld mit den Favoriten Jonas Vingegaard und Tadej Pogacar verlor eine gute Minute auf den neuen Träger des Maillot jaune.

Romeo, Zeitfahr-Weltmeister der U23 im letzten Jahr, löste als Chief den italienischen Sprinter Jonathan Milan ab und geht mit 17 und mehr Sekunden Vorsprung am Mittwoch in die 4. Etappe, ein 17,4 km langes Einzelzeitfahren von Charmes-sur-Rhône nach Saint-Péray. (sda)

16:53 Uhr

Kurz vor der Heim-EM: Nati-Goalie Peng wechselt zu Chelsea

Livia Peng wechselt von Werder Bremen zum amtierenden englischen Meister Chelsea. Das geben die beiden Klubs am Dienstagnachmittag bekannt. Die 23-jährige Bündnerin conflict vor zwei Jahren in die Bundesliga gewechselt und wurde diese Saison vom Sportmagazin «Kicker» zur besten Torhüterin der Liga ausgezeichnet.

Wechselt zu Chelsea: Nati-Goalie Livia Peng.

Sven Thomann/Freshfocus / freshfocus

«Der Wechsel von Livia ist menschlich und sportlich ein herber Verlust für uns», schreibt Werder in einer offiziellen Mitteilung. Dass Peng aber bereits nach zwei Jahren zu ihrem Traumverein Chelsea wechseln könne, sei ein kleines Märchen für sie und eine Bestätigung der tollen Arbeit des Bundesliga-Klubs.

Bei Chelsea unterschreibt Peng einen Vierjahresvertrag. «Ich möchte mich schnell an das Staff gewöhnen. Dann geht es natürlich darum, Titel zu gewinnen. Ich bin ehrgeizig und möchte jedes Spiel gewinnen», lässt sich die Torhüterin im Assertion ihres neuen Klubs zitieren. Zunächst kämpft Peng im Schweizer Nationalteam aber noch um die Nummer 1 für die Heim-EM.(mho)

16:41 Uhr

Premiere: Liga plant Saison-Eröffnungsspiel

Im Rahmenterminkalender der Swiss Soccer League (SFL) ist der Freitag, 25. Juli, blau unterlegt. Damit kündigt sich eine Premiere im Schweizer Fussball an: ein Saison-Eröffnungsspiel einen Tag bevor der Relaxation der Liga am 26. und 27. Juli mit den Samstag- sowie Sonntagsspielen in die neue Spielzeit geht.

Xherdan Shaqiri und sein FCB werden bei der Saison-Ouvertüre nicht als Gastgeber fungieren.

Imago/Arne Amberg / www.imago-images.de

Ein solches isoliertes Spiel kennen andere Ligen wie die deutsche Bundesliga schon seit vielen Jahren, quasi als lauten Startschuss jeweils in Vor- und Rückrunde. Den Spielplan für die Saison 2025/26 will die SFL um den 20. Juni herum publizieren. Fest steht jetzt schon, dass der FC Basel als Titelverteidiger höchstens als Gastverein Teil dieses Eröffnungsspiels sein wird, da der St. Jakob-Park an jenem Wochenende der Schauplatz des Endspiels der Girls’s Euro am Sonntag, 27. Juli (18 Uhr), sein wird. (cok)

15:58 Uhr

Eine School-Auswahl komplettiert den Spengler Cup

Der Spengler Cup in der Altjahrswoche wartet mit einem Novum auf. Erstmals wird eine Auswahl aus School-Spielern am Davoser Traditionsturnier teilnehmen.

Das Staff startet als US Collegiate Selects. In Frage kommen für die Auswahl Akteure aus der Nationwide Collegiate Athletic Affiliation (NCAA), der bedeutendsten School-Meisterschaft der USA. Auch ausländische Spieler, die an dieser Meisterschaft teilnehmen, können selektioniert werden.

Fribourg-Gottéron, Sieger 2024, wird auch dieses Jahr wieder am Spengler Cup teilnehmen.

Melanie Duchene / KEYSTONE

1981 startete die College of Minnesota und ein Jahr später die College of North Dakota am Spengler Cup. Beide School-Groups beendeten das Staff vor mehr als 40 Jahren auf dem letzten Platz. Eine Auswahl mit den besten School-Akteuren ging in Davos indes noch nie an den Begin.

Die US Collegiate Selects komplettieren das Teilnehmerfeld. Neben Davos und Titelhalter Fribourg-Gottéron stehen ab dem Stephanstag IFK Helsinki, Sparta Prag und das Staff Canada im Einsatz. (sda)

15:49 Uhr

Der Bruder von Jude Bellingham wechselt zu Dortmund

Borussia Dortmund verstärkt sich kurz vor der Klub-WM mit Jobe Bellingham. Der jüngere Bruder von Jude Bellingham, der in Dortmund den Durchbruch geschafft hat, bevor er zu Actual Madrid gewechselt ist, unterschreibt bis 2030, teilt der Bundesligist mit.

Jobe Bellingham verabschiedet sich als Aufsteiger von Sunderland und will in Dortmund auf den Spuren seines älteren Bruders Jude folgen.

John Walton / AP

Jobe Bellingham spielte zuletzt für den Premier-League-Aufsteiger Sunderland. Die Ablösesumme soll gemäss Medienberichten exklusive Boni und möglichen Transfererlösen für Sunderland knapp 30 Millionen Franken betragen. (sda/dpa)

10:57 Uhr

Italiens Wunschkandidat Ranieri sagt Nein

Wunschkandidat Claudio Ranieri wird nicht Nachfolger des entlassenen Luciano Spalletti als italienischer Nationaltrainer. Der 73-Jährige, zuletzt bei der AS Roma tätig, erteilte dem nationalen Verband eine Absage. Das Angebot sei eine grosse Ehre, er habe sich aber nach einigem Nachdenken anders entschieden, so Ranieri.

Wunschkandidat Claudio Ranieri wird nicht Nachfolger des entlassenen Luciano Spalletti als italienischer Nationaltrainer.

Alessandro Di Marco / EPA

Nun wird der Title Stefano Pioli gehandelt. Der ehemalige Meistertrainer der AC Milan arbeitet aktuell bei Al-Nassr FC in Saudi-Arabien, dem Klub von Cristiano Ronaldo. Spalletti wurde am Sonntag entlassen, nachdem Italien am Freitag zum Auftakt der WM-Qualifikation in Norwegen 0:3 verloren hatte. Der Squadra Azzurra droht, zum dritten Mal in Folge die WM-Endrunde zu verpassen. (sda/dpa)

08:23 Uhr

Schwimmen: Nächster Weltrekord für Summer time McIntosh

Der 18-jährigen Kanadierin Summer time McIntosh gelang an der nationalen WM-Ausscheidung in Victoria, British Columbia, ein weiterer Weltrekord. Die dreifache Olympiasiegerin von Paris verbesserte über 200 m Lagen die zehn Jahre alte Bestmarke der Ungarin Katinka Hosszu um 42 Hundertstel auf 2:05:70 Minuten. Am Samstag hatte sie über 400 m Crawl einen Fabel-Weltrekord aufgestellt.

«Es gibt (über 200 m Lagen) keinen Platz für Fehler und ist für mich in gewisser Weise ein Sprintwettkampf. Daher bin ich sehr glücklich darüber. Das gibt mir viel Selbstvertrauen vor Singapur», sagte McIntosh zu ihrem neuerlichen Coup. In Singapur beginnen Ende Juli die Weltmeisterschaften im 50-m-Becken. (sda/afp)

22:47 Uhr

WM-Quali: Italien müht sich bei Spalletti-Abschied zum Sieg

Im letzten Spiel von Nationaltrainer Luciano Spalletti (66) hat Italien eine Blamage in der Qualifikation zur Fußball-WM 2026 knapp vermieden. In Reggio Emilia gewann der viermalige Weltmeister gegen Aussenseiter Moldau 2:0 (1:0), zeigte sich dabei aber wieder einmal defensiv anfällig und offensiv uninspiriert. Nur Giacomo Raspadori (40.) und Andrea Cambiaso (50.) trafen für die Gastgeber.

Norwegen gab sich zeitgleich in Estland keine Blöße und bleibt nach dem 1:0 (0:0) mit vier Siegen aus vier Spielen an der Spitze der Gruppe I. Stürmerstar Erling Haaland (62.) erzielte den Siegtreffer. Italien hatte in der vergangenen Woche seinen Auftakt in die Qualifikation in Norwegen böse verpatzt (0:3). Die Angst vor der nächsten WM ohne die Squadra Azzurra geht in Italien um.

Blamage nur knapp vermieden: Italien gewinnt gegen Aussenseiter Moldau mit 2:0.

Bild: Keystone

Für Spalletti conflict es am Montag daher das Ende seiner nicht einmal zweijährigen Amtszeit. Vor dem Spiel hatte er seinen eigenen Rauswurf bekannt gegeben. «Ich werde morgen auf der Financial institution sitzen und dann die Zustimmung zur Vertragsauflösung geben», sagte Spalletti: «Es tut mir leid, ich wäre gerne geblieben und hätte versucht, etwas zu ändern.»

Sein Nachfolger soll Claudio Ranieri werden. Der 73-Jährige hatte seine Trainerkarriere zwar bereits für beendet erklärt, sprang zuletzt aber schon bei der AS Rom ein. Statt endgültig in den Ruhestand zu gehen, hat sich Ranieri laut Gazzetta dello Sport vom Roma-Eigentümer Dan Friedkin die Genehmigung für eine doppelte Rolle als Klubberater und Nationaltrainer geben lassen.

Auf Ranieri würde viel Arbeit warten. Das zeigte das Spiel gegen Moldau. Nach neun Minuten jubelten die Gäste, doch Ion Nicolaescu stand bei seinem Kopfball knapp im Abseits. Italien tat sich schwer, Luca Ranieri traf bei seinem Länderspieldebüt nur die Latte (17.). Raspadori vom Meister SSC Neapel sorgte für die Befreiung, doch Moldau blieb durch Oleg Reabciuk und Artur Ionita (43.) gefährlich.

Nach der Halbzeit legte Cambiaso nach, doch der Weg zur WM-Endrunde in den USA, Kanada und Mexiko ist weit. Nur der Gruppensieger qualifiziert sich direkt, der Zweite muss den Umweg über die Play-offs meistern. Italien hatte bereits die Weltmeisterschaften 2018 in Russland und 2022 in Katar verpasst. Der letzte große Erfolg der Squadra Azzurra ist der EM-Titel 2021 in London. (sid)

20:22 Uhr

Doppelschlag von Jonathan Milan

Der Italiener Jonathan Milan gewinnt die 205 km lange 2. Etappe der Dauphiné-Rundfahrt im Massensprint und übernimmt die Führung im Gesamtklassement vom zeitgleichen Slowenen Tadej Pogacar.

Italy’s Jonathan Milan celebrates after profitable stage 13 of the Giro d’Italia, Tour of Italy, from Riccione to Cento, Italy, Friday, Might 17, 2024 – (Fabio Ferrari/LaPresse through AP)

Fabio Ferrari / AP

Der für Lidl-Trek fahrende Milan bekundete in den kleinen Steigungen auf dem Weg ins Ziel nach Issoire im Departement Puy-de-Dôme Mühe, konnte sich aber auf die Hilfe seiner Teamkollegen verlassen. Im Dash setzte sich der 24-jährige Hüne souverän vor dem Briten Fred Wright und dem Niederländer Mathieu van der Poel durch.

Im Gesamtklassement haben Milan und Pogacar zwei Sekunden Vorsprung auf van der Poel und vier auf den Dänen Jonas Vingegaard. (sda)

16:52 Uhr

Cristian Chivu ist neuer Coach von Inter Mailand

Der Rumäne Cristian Chivu ist neuer Coach von Inter Mailand. Der 44-Jährige unterschreibt beim Staff des ehemaligen Schweizer Nationalgoalies Yann Sommer einen Zweijahresvertrag, wie die Mailänder mitteilen.

Neuer Inter-Coach: Der Rumäne Cristian Chivu.

Massimo Paolone / AP

Mit Chivu fand Inter Mailand einen Nachfolger für Simone Inzaghi, der sich im Klub bestens auskennt. Der frühere Aussenverteidiger spielte sieben Jahre lang für den 20-fachen italienischen Meister, bevor er im Verein numerous Junioren-Mannschaften betreute. Erst im letzten Februar wechselte er von Inter zum Ligakonkurrenten Parma, mit dem er aus ungünstiger Place startend den Klassenerhalt geschafft hat.

Chivus Vorgänger Simone Inzaghi verliess Inter Mailand nach dem verlorenen Ultimate der Champions League und der knapp verpassten Titelverteidigung in der Serie A Richtung Saudi-Arabien, wo er in Riad Al-Hilal trainiert. Sowohl Al-Hilal als auch Inter Mailand spielen ab Samstag in den USA an der Klub-WM. (sda)

13:25 Uhr

Nsame und Diaby verlassen St. Gallen

Der FC St. Gallen vermeldet am Pfingstmontag zwei weitere Abgänge. Jean-Pierre Nsame und Abdoulaye Diaby gehören künftig nicht mehr zum Kader der Ostschweizer.

Jean-Pierre Nsame bleibt nicht beim FC St. Gallen

Martin Meienberger / freshfocus

Bei Nsame verzichtete der FCSG, die Kaufoption zu ziehen. Der langjährige YB-Stürmer wechselte in der Winterpause auf Leihbasis von Legia Warschau nach St. Gallen. Mitte Februar avancierte der 32-jährige Kameruner in seinem dritten Spiel mit den Ostschweizern zum Rekordtorschützen der Tremendous League. Seit seinen zwei Toren gegen den FC Zürich kamen allerdings keine weiteren mehr dazu, womit der oft verletzungsanfällige Nsame die Bestmarke weiterhin mit Marco Streller teilt.

Bei Diaby entschied sich der Verein, den auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern. Der 24-jährige Innenverteidiger aus Mali absolvierte in zwei Saisons 50 Pflichtspiele für die St. Galler. (sda)

09:01 Uhr

Oklahoma Metropolis gleicht im NBA-Ultimate aus

Den Oklahoma Metropolis Thunder gelingt im NBA-Ultimate gegen die Indiana Pacers der 1:1-Ausgleich. Auf die überraschende Auftaktniederlage lassen sie einen ungefährdeten 123:107-Sieg folgen.

Die Oklahoma-Spieler Jaylin Williams (hyperlinks) und Ousmane Dieng nach dem Sieg gegen die Indiana Pacers im zweiten Spiel des NBA-Playoff-Finals.

Manuela Soldi / EPA

Im zweiten Heimspiel wurde Oklahoma Metropolis seiner Favoritenrolle vollends gerecht. Angeführt von einem überragenden Shai Gilgeous-Alexander, dem MVP der Common Season, zeigten die Thunder eine Machtdemonstration. Sie führten zur Halbzeit bereits 59:41 und gaben den Vorsprung im Gegensatz zu Spiel 1 nicht mehr aus der Hand.

Die beiden anstehenden Partien finden in Indianapolis statt. Den Meistertitel gewinnt, wer zuerst vier Mal siegt. Als bestes Staff der Common Season und nach dominierenden Vorstellungen in den Playoffs ging Oklahoma Metropolis als Favorit in die Finalserie. (sda)

22:40 Uhr

Lewandowski spielt vorerst nicht mehr für Polen

Robert Lewandowski will unter dem derzeitigen Coach Michal Probierz nicht mehr für Polens Nationalmannschaft spielen. «Angesichts der Umstände und des Vertrauensverlusts in den Coach der polnischen Nationalmannschaft habe ich beschlossen, meine Tätigkeit in der polnischen Nationalmannschaft einzustellen, solange er im Amt ist», schrieb der Stürmer des FC Barcelona auf X.

Robert Lewandowski pausiert im Nationalteam.

Bild: Abedin Taherkenareh/EPA

Vor Lewandowskis Submit hatte Nationaltrainer Probierz erklärt, dass künftig nicht mehr der Stürmer, sondern Piotr Zielinski Captain des Nationalteams sein soll. «Der Coach hat Robert Lewandowski, das ganze Staff und den Coach-Employees persönlich über seinen Entscheid informiert», hiess es in einem Assertion des Verbandes.

Lewandowski hat 158 Länderspiele für Polen absolviert und dabei 85 Tore erzielt. Er will seine Nation zur WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada führen. Der Druck auf Probierz dürfte nach dem Social-Media-Submit von Lewandowski, der in der Heimat als Volksheld gilt, ordentlich wachsen. (sda/dpa)

21:12 Uhr

Chabbey in Katalonien Gesamtzweite

Elise Chabbey beendete die Katalonien-Rundfahrt auf dem Podest. Die 32-jährige Genferin belegte im Gesamtklassement nach drei Tagen mit 2:08 Minuten Rückstand auf ihre niederländische Teamkollegin Demi Vollering den 2. Rang.

Am Freitag hatte Chabbey mit ihrem ersten Saisonsieg – dem ersten seit über vier Jahren – das Leadertrikot erobert, musste dieses jedoch tags darauf an Vollering abgeben. Als Nächstes steht für Chabbey die viertägige Tour de Suisse auf dem Programm, die am Donnerstag in Gstaad beginnt. (sda)

16:57 Uhr

Deutschland verliert Spiel um Platz 3 gegen Frankreich

Die deutsche Fussball-Nationalmannschaft hat auch den Trostpreis bei ihrem Heimturnier fahrlässig verspielt und weckt leise Zweifel an einer erfolgreichen WM-Mission. Das Staff von Bundestrainer Julian Nagelsmann verlor das Spiel um den dritten Platz in der Nations League gegen ein ersatzgeschwächtes Frankreich trotz einer lange guten Leistung mit 0:2 (0:1).

Zum Verhängnis wurden der deutlich verbesserten und wieder spielfreudigen DFB-Elf in Stuttgart die vielen vergebenen Grosschancen. Frankreich überstand brenzlige Szenen im Dutzend, Florian Wirtz scheiterte am Pfosten (36.) – dann schlug Celebrity Kylian Mbappé nach einem Haken eiskalt zu (45.+1). Bayern-Profi Michael Olise traf zur Entscheidung (84.).

Kylian Mbappé feiert mit seinen Teamkollegen den dritten Platz in der Nations League.

Bild: Christopher Neundorf/EPA

Frankreich wies dem Spiel hingegen nach seinem spektakulären 4:5 gegen Spanien eine klar nachrangige Bedeutung zu. Didier Deschamps änderte die Startelf auf acht Positionen – übrig blieben nur Mike Maignan im Tor, Adrien Rabiot und Wirbelwind Mbappé im Sturm. Dementsprechend kam die neue Abwehr gegen Füllkrug und Adeyemi auch kräftig ins Schwimmen.

Deniz Undav ersetzte zur Pause den agilen, aber glücklosen Woltemade und führte sich mit einem Fehlpass ein, den Mbappé beinahe zum zweiten Tor genutzt hätte (47.). Dann hatte Undav endlich Maignan überwunden, die deutschen Followers jubelten – aber Kruzliak kassierte den Ausgleich nach Videostudium wieder ein. Füllkrug hatte sich den Ball gegen Rabiot zu rabiat erkämpft. (sid)

16:34 Uhr

Flückiger und Püntener in Leogang auf dem Podest

Die Schweizer Mountainbiker wissen am Weltcup in Leogang zu überzeugen. Mathias Flückiger und Fabio Püntener fahren im olympischen Cross-Nation bei der Siegpremiere des Tschechen Ondrej Cink als Zweiter und Dritter aufs Podest.

Für den Berner Routinier Flückiger conflict es nach einem mässigen Saisonstart ohne ein einziges Prime-Ten-Ergebnis in den ersten drei Rennen der erste Podestplatz in diesem Jahr, für Püntener der erste überhaupt im Weltcup. Damit ist der 25-jährige Urner definitiv an der Weltspitze angekommen. Beim Saisonauftakt in Brasilien conflict Püntener erstmals in die Prime 10 gefahren, vor zwei Wochen in Nove Mesto steigerte er sein Karriere-Bestresultat mit Rang 5 erneut.

Fabio Püntener fährt auf sein erstes Weltcup-Podest.

Bild: Urs Hanhart

In Leogang rundeten Lars Forster und Filippo Colombo mit den Rängen 5 und 6 ein starkes Schweizer Teamergebnis ab. Mit Very important Albin (9.) klassierte sich noch ein fünfter Schweizer unter den besten zehn. Rekordweltmeister Nino Schurter verpasste die Prime 10 als Elfter knapp. Einen Freudentag erlebte dafür Ondrej Cink. Der Tscheche feierte im Alter von 34 Jahren seinen ersten Sieg im Weltcup. (sda)

15:37 Uhr

Italienischer Nationaltrainer Spalletti muss gehen

Italiens Fussball-Nationaltrainer Luciano Spalletti verliert nach dem 0:3-Debakel in der WM-Qualifikation gegen Norwegen seinen Posten. Der 66-Jährige kündigte an, dass er nach dem nächsten Spiel gegen Moldau am Montagabend nicht mehr auf der Financial institution sitzen werde. Der Verband habe ihm mitgeteilt, dass er von seinem Amt als Nationaltrainer entbunden werde.

Luciano Spalletti als italienischer Nationaltrainer entlassen.

Bild: Erik Flaaris Johansen/EPA NTB

Italien muss nach der Niederlage fürchten, dass es nach zwei verpassten Weltmeisterschaften in Serie auch bei der WM 2026 nicht dabei sein wird. Als Nachfolger ist unter anderem der bisherige Coach von AS Rom, Claudio Ranieri, im Gespräch. Der 73-Jährige wollte sich nach der eben beendeten Saison eigentlich zur Ruhe setzen. (dpa)

15:16 Uhr

Pogacar siegt im Sprintduell mit Vingegaard

Tadej Pogacar lanciert die 77. Dauphiné-Rundfahrt mit einem Paukenschlag. Der Weltmeister gewinnt die 1. Etappe im Dash einer fünfköpfigen Ausreissergruppe vor seinem grossen Rivalen Jonas Vingegaard.

Kann sich gegen Jonas Vingegaard durchsetzen: Sieger Tadej Pogacar.

Bild: Olivier Matthys/EPA

Pogacar ist dank seinem achten Saisonsieg der erste Träger des Leadertrikots bei der Generalprobe für die am 5. Juli in Lille beginnende Tour de France. Der Slowene führt das Gesamtklassement vier Sekunden vor dem Dänen Vingegaard an, der mit einer Attacke 5 km vor dem Ziel die Spitzengruppe initiiert hatte. Dritter wurde nach 195,8 km von Domérat nach Montluçon der Niederländer Mathieu van der Poel, der den Dash eröffnet hatte. Der belgische Doppel-Olympiasieger Remco Evenepoel musste sich mit Rang 4 begnügen. (sda)

14:50 Uhr

Marc Marquez dominiert in Aragonien

Der Spanier Marc Marquez baut seine Führung in der MotoGP mit einem Sieg beim Grand Prix von Aragonien weiter aus. Marc Marquez kommt seinem siebten WM-Titel in der Königsklasse des Motorradsports, mit dem er zu Valentino Rossi aufschliessen würde, einen Schritt näher. Im spanischen Hinterland feiert der aus der Pole-Place gestartete Ducati-Fahrer einen Begin-Ziel-Sieg.

Marc Marquez (vorne) siegt vor seinem Bruder Alex in Aragonien.

Bild: Jose Breton/AP

Nach dem Chaosrennen im Regen von Silverstone vor zwei Wochen herrschte in Aragonien wieder die Normalität. Hinter Marc Marquez fuhr sein jüngerer Bruder und Markenkollege Alex Marquez auf den 2. Platz, der Italiener Francesco Bagnaia machte den quick schon gewohnten Ducati-Dreifachsieg perfekt. Die drei führen in dieser Reihenfolge auch die WM-Wertung an.

In der Moto3-Kategorie verpasste der Schweizer Noah Dettwiler auch im achten Saisonrennen die WM-Punkte. Der 20-jährige Basler verbesserte sich zwar von Startplatz 24 um acht Positionen nach vorne. Auf den letzten Punkterang (15) fehlten jedoch über sieben Sekunden. (sda)

14:56 Uhr

Ramona Forchini überrascht mit Podestplatz

Ramona Forchini fährt am Mountainbike-Weltcup in Leogang im olympischen Cross-Nation überraschend aufs Podest. Die Toggenburgerin egalisiert als Dritte ihr Karriere-Bestergebnis. Als Vierte glänzt auch Jolanda Neff.

Es sind Geschichten, die nur der Sport schreibt. Noch im Februar drohte Ramona Forchini das Karrierenende, weil sie plötzlich ohne Staff dastand. Intestine vier Monate später fährt die 30-jährige St. Gallerin zum zweiten Mal in ihrer Karriere im Weltcup aufs Podest – und dies auf einer Strecke, die bislang überhaupt nicht zu ihren bevorzugten gehörte.

Doch an diesem Sonntag kam Forchini im Salzburgerland bei feuchten Bedingungen bestens zurecht. Sie biss sich nach dem Begin schnell in den vorderen Positionen fest und behauptete ihren Platz in den Prime 3 bis zum Schluss. Ihr bislang einziger Podestplatz im Weltcup realisierte die Ostschweizerin vor knapp drei Jahren in Andorra, als sie ebenfalls Dritte wurde.

Ramona Forchini fährt schon wieder aufs Podest

Archiv: Gian Ehrenzeller / Keystone

Als Vierte zeigte auch Jolanda Neff in Leogang bei von ihr bevorzugter schlammiger Strecke eine starke Leistung. Auch die Olympiasiegerin von 2021, deren letzter Sieg im Weltcup drei Jahre zurückliegt, blickt auf eine schwierige Zeit zurück, nachdem sie im Vorjahr wegen Atemproblemen auf eine Olympia-Teilnahme verzichten musste. Mit Nicole Koller (8.) beendete eine dritte Schweizerin das Rennen in den Prime 10.

Als überlegene Siegerin liess sich wie schon zwei Tage zuvor im Quick Race die Weltmeisterin Puck Pieterse feiern. Die Schnellstarterin aus den Niederlanden siegte nach langer Solofahrt mit mehr als einer Minute Vorsprung auf die neuseeländische Gesamtweltcupführende Samara Maxwell. Pieterse feierte damit ihren fünften Weltcupsieg im olympischen Cross-Nation, den zweiten in Folge. (sda)

09:52 Uhr

Schertenleib gewinnt mit Barcelona das Double

Die Frauen des FC Barcelona mit der Schweizer Internationalen Sydney Schertenleib gewinnen nach der Meisterschaft auch den spanischen Cup. Im Ultimate vor 8000 Zuschauern in Huesca setzen sich die Katalaninnen 2:0 gegen Atlético Madrid durch. Schertenleib kommt in der 89. Minute für die zweifache Weltfussballerin Alexia Putellas ins Spiel.

Sydney Schertenleib holt mit Barcelona das Double.

Bild: Filip Singer/EPA

Nun erhält die 18-jährige Zürcherin, die Anfang Woche mit dem Nationalteam aus der Nations League A abstieg, eine kurze Pause. Schertenleib wird erst auf die dritten Vorbereitungswoche für die Heim-EM einrücken. Diese beginnt am 2. Juli in Basel gegen Norwegen. (sda)

23:16 Uhr

Siege für Niederlande und Österreich in WM-Qualifikation

Die Niederlande und Österreich sind erfolgreich in die Qualifikation zur Fussball-Weltmeisterschaft 2026 gestartet. Die Niederlande gewannen ihr Auftaktmatch in der Gruppe G in Finnland souverän mit 2:0 (2:0), Österreich bezwang Rumänien in der Gruppe H mit 2:1 (1:0). Nur der Gruppensieger qualifiziert sich direkt für das Turnier im kommenden Jahr in den USA, Kanada und Mexiko, der Zweite muss in die Playoffs.

EM-Halbfinalist Niederlande hatte mit äusserst passiven Finnen in Helsinki kaum Probleme. Memphis Depay brachte das Staff von Bondscoach Ronald Koeman früh in Führung (6. Minute). Denzel Dumfries von Inter Mailand erhöhte aus kurzer Distanz auf 2:0 (23.).

Torhüter Lukas Hradecky bewahrte die Finnen vor weiteren Gegentoren und konnte sich im Torwart-Duell mit dem kaum geprüften Bayer-Neuzugang Mark Flekken zumindest auszeichnen.

Bundesliga-Profis treffen für Österreich

Auch Österreich gelang in Wien der Qualifikationsstart. Gegen Rumänien sorgte Michael Gregoritsch mit seinem Treffer drei Minuten vor der Pause für die verdiente Führung. Marcel Sabitzer conflict nach einer Stunde zum 2:0 erfolgreich. Denis Alibec konnte für Rumänien in der Nachspielzeit nur noch verkürzen. (dpa)

20:37 Uhr

England mit Mini-Sieg gegen Andorra

England bleibt auch nach dem dritten Match in der WM-Qualifikation ohne Punktverlust. Das 1:0 in Barcelona gegen Andorra sichert Harry Kane kurz nach der Pause.

Englands Torschütze Harry Kane im Spiel gegen Andorra.

Enric Fontcuberta / EPA

Es sei kein Spiel, an das sich viele erinnern werden, meinte Kane nach der Partie im TV-Interview. Immerhin konnte sich der Stürmer von Bayern München im 106. Länderspiel den 72. Treffer anrechnen lassen. Und Thomas Tuchel steht auch nach dem dritten Spiel als englischer Nationalcoach makellos da. Unter dem Deutschen haben die Three Lions noch keinen Treffer kassiert und sind auf bestem Weg Richtung WM 2026 in den USA, Mexiko und Kanada. (sda)

18:11 Uhr

Coco Gauff gewinnt das French Open

Coco Gauff gewinnt zum ersten Mal das French Open. Die 21- jährige Amerikanerin schlägt im Ultimate in Paris die Belarussin Aryna Sabalenka 6:7 (5:7), 6:2, 6:4..

Für Gauff wiederholte sich die schöne Geschichte vom US Open 2023 auf der Anlage von Roland Garros. Wie vor knapp zwei Jahren in New York kam sie im Ultimate gegen Sabalenka nach Satzrückstand zum grossen Erfolg, dem zweiten Grand-Slam-Titel ihrer noch jungen Karriere.

Im ersten Finalduell in Paris zwischen den beiden topgesetzten Spielerinnen im Tableau seit 2013 conflict es zuerst die Nervosität, die Regie führte. Abwechselnd schlichen sich im Spiel der Weltranglisten-Ersten Sabalenka und ihrer ersten Verfolgerin Gauff bei schwierigen, windigen Verhältnissen viele unerzwungene Fehler ein. Die Belarussin verspielte einen 4:1-Vorsprung und verpasste zwei Gelegenheiten, den Satz bei eigenem Service für sich zu entscheiden, bevor sie im Tiebreak doch noch das bessere Ende für sich beanspruchte.

Trotz Satzführung blieb die Partie für Sabalenka eine emotionale Achterbahnfahrt. Die zweifache Australian-Open-Siegerin und Gewinnerin des letzten US Open haderte quick ununterbrochen mit sich und liess ihren Frust auch Richtung Coach Anton Dubrow aus. Die nötige Konstanz, um einen Main-Ultimate für sich zu entscheiden, fand sie nie. Dabei hatte die 27-Jährige in den zwei Wochen in Roland Garros in den ersten sechs Partien nur einen Satzverlust hinnehmen müssen und auf diesen mit einem 6:0 im Entscheidungssatz des Halbfinals gegen die Seriensiegerin Iga Swiatek reagiert.

Coco Gauff, die im Roland-Garros-Ultimate 2022 gegen Swiatek nur vier Video games gewonnen hatte, fand sich drei Jahre später nach dem Auf und Ab zu Beginn des Endspiels besser zurecht. Ohne überragend aufzuspielen, bekam sie die Partie in den Griff. Das Verhältnis der Winner und unerzwungenen Fehler gibt einen guten Überblick über das Duell: 30:30 für Gauff und 37:70 für Sabalenka, die auch beim zweiten und entscheidenden Matchball die Partie nach 2:38 Stunden mit einem Fehler beendete. (sda)

Coco Gauff feiert in Paris ihren zweiten Grand-Slam-Titel

Bild: Christophe Petit Tesson / EPA

17:54 Uhr

Italienischer Fussballverein nach 114 Jahren in Konkurs

Der italienische Fussballverein Brescia verschwindet nach 114 Jahren von der Bildfläche. Besitzer Massimo Cellino hat beschlossen, Schulden in Höhe von drei Millionen Euro nicht zu begleichen, weshalb Brescia nicht mehr an der Meisterschaft teilnahmen darf. Das berichten italienische Medien.

Brescia spielte während 23 Saisons in der Serie A, zuletzt 2019/20. Die beste Klassierung conflict ein 8. Platz in der Spielzeit 2000/01. Unter anderen trugen die italienischen Fussballgrössen Roberto Baggio, Alessandro Altobelli, Andrea Pirlo und Luca Toni das Costume des Vereins aus der Lombardei. Zuletzt stieg Brescia in die Serie C ab. (sda/afp)

16:53 Uhr

Rad: Fabio Christen muss Leadertrikot abgeben

Fabio Christen, der Bruder von Jan Christen, hat in der Königsetappe der Slowenien-Rundfahrt mit einem Schlussanstieg von 1000 Höhenmetern das Leadertrikot verloren.

Der 22-jährige Aargauer vom Schweizer Professional-Staff Q36.5 klassierte sich mit einem Rückstand von 1:40 Minuten auf den ukrainischen Sieger Kyrylo Tsarenko im 18. Rang. Im Gesamtklassement fiel Christen auf den 5. Platz zurück. Er liegt 50 Sekunden hinter dem norwegischen Chief Anders Halland Johannessen. Die Rundfahrt der zweithöchsten Kategorie endet am Sonntag. (sda)

16:12 Uhr

Motorrad: Auch der achte MotoGP-Dash geht an die Familie Marquez

Der spanische MotoGP-Rennfahrer Marc Marquez feiert seinen siebten Sieg im achten Dash der Saison. Beim Grand Prix von Aragonien gewinnt der WM-Chief vor seinem Bruder Alex Marquez, der zuletzt in Silverstone den Dash für sich entschieden hat.

Nach der Hälfte des elf Runden dauernden Rennens übernahm Marc Marquez die Führung von seinem Bruder, auf den er bis zum Ziel 2,080 Sekunden Vorsprung herausfuhr. Dritter wurde mit dem Rookie Fermin Aldeguer ein weiterer spanischer Ducati-Fahrer.

Im grossen Rennen vom Sonntag stehen Marc und Alex Marquez vor den beiden Italienern Franco Morbidelli und Francesco Bagnaia in der Startaufstellung. (sda)

15:11 Uhr

Rad: Chabbey verliert Leadertrikot in Katalonien

Elise Chabbey verliert auf der 2. Etappe der Katalonien-Rundfahrt trotz einem guten 4. Platz das Leadertrikot. Die 32-jährige Genferin büsst auf den 72,9 km mit dem Schlussaufstieg zum Coll de Pal 2:07 Minuten auf die Etappensiegerin und neue Führende Demi Vollering ein.

Elise Chabbey liegt in der Gesamtwertung immer noch auf Platz 2.

Jean-Christophe Bott / KEYSTONE

Am Freitag hatte Chabbey das erste Teilstück fünf Sekunden vor der Niederländerin gewonnen. In der Gesamtwertung belegt sie neu mit intestine zwei Minuten Rückstand auf Vollering den 2. Platz. (sda)

12:16 Uhr

Venezuela träumt von WM-Premiere

Mit einem 2:0 (2:0) gegen Bolivien hat Venezuela dem Traum von der ersten Teilnahme an einer Fussball-WM-Endrunde Nahrung gegeben. Vor den drei ausstehenden Eliminatorias-Spieltagen liegen die Vinotintos nur noch drei Punkte hinter Ex-Weltmeister Uruguay und Kolumbien, das im zweiten Freitagsspiel beim 0:0 daheim gegen Peru patzte. Als Tabellensiebter würde Venezuela an den interkontinentalen Play-offs teilnehmen, doch sind nun auch Südamerikas sechs Direkttickets in Reichweite.

Ein bizarres Eigentor, bei dem Gästetorhüter Guillermo Viscarra einen Rückpass von Hector Cuellar (5.) durch die Beine liess, und der Treffer von Rekordtorjäger Salomon Rondon (30.) sorgten für Venezuelas zweiten Dreier in Folge nach zuletzt neun Spielen ohne Sieg. Kolumbien setzte dagegen seinen Abwärtstrend fort und wartet seit fünf Spielen auf den nächsten Erfolg.

Am Dienstag kann Venezuela (18 Punkte), einziges Land in Südamerika ohne WM-Erfahrung, im direkten Duell mit Uruguay gleichziehen. Kolumbien (beide 21) sucht bei Titelverteidiger Argentinien (34), dem Platz eins nicht mehr zu nehmen ist, die Revanche für das verlorene Copa-America-Finale im Vorjahr. Brasilien (22) könnte unterdessen bei einem erneuten Patzer gegen Paraguay (24, wie Ecuador) noch aus der Lotterie der sechs WM-Direkttickets fliegen. (sid)

22:52 Uhr

Italien verpatzt Quali-Auftakt gegen Haalands Norweger

Der viermalige Weltmeister Italien hat zum Begin in die WM-Qualifikation im Duell mit Norwegen und Starstürmer Erling Haaland böse gepatzt. Die Squadra Azzurra von Coach Luciano Spalletti unterlag dem norwegischen Nationalteam nach einer desolaten Vorstellung in Oslo 0:3 (0:3).

Erling Braut Haalan enteilt seinen Bewachern.

Cornelius Poppe / AP

Alexander Sörloth (14.), Antonio Nusa mit einem Traumtor (34.) und Haaland (42.) bestraften die Italiener um deren Champions-League-Sieger Gianluigi Donnarumma im Tor schon vor der Pause gnadenlos. Norwegen blieb makellos und feierte den dritten Sieg im dritten Spiel. Italien conflict aufgrund der Nations League erst jetzt in die Qualifikation zur WM im kommenden Jahr eingestiegen. Die Azzurri, die die vergangenen beiden WM-Endrunden verpasst hatten, empfangen im nächsten Duell am Montag Moldau.

Auch Belgien enttäuscht

Auch Belgien enttäuschte in der WM-Qualifikation. In Nordmazedonien kam das Staff von Coach Rudi Garcia nicht über ein 1:1 (1:0) hinaus. Maxim De Cuyper traf für Belgien zum 1:0 (28. Minute), Ezgjan Alioski (früher FC Lugano) glich in der Schlussphase in Skopje aus (86.).

Einen Kantersieg feierte Kroatien beim 7:0 (2:0) gegen Gibraltar. Tschechien tat sich beim 2:0 (1:0) gegen Montenegro deutlich schwerer. (sid/dpa)

22:49 Uhr

Sinner macht Traumfinale gegen Alcaraz perfekt

Tennisstar Jannik Sinner hat das Traumfinale bei den French Open gegen Carlos Alcaraz perfekt gemacht. Der Weltranglisten-Erste gewann in Paris sein Halbfinale gegen den Serben Novak Djokovic mit 6:4, 7:5, 7:6 (7:3) und steht damit im Stade Roland Garros erstmals im Endspiel.

Jannik Sinner nach seinem Sieg gegen Novak Djokovic.

Mohammed Badra / EPA

Titelverteidiger Alcaraz hatte zuvor im ersten Halbfinale von der verletzungsbedingten Aufgabe von Lorenzo Musetti profitiert. Der Italiener konnte beim Stand von 4:6, 7:6 (7:3), 6:0, 2:0 aus Sicht von Alcaraz nicht mehr weiterspielen.

Sinner zeigte auch gegen Djokovic eine imponierende Leistung. Der 38 Jahre alte Djokovic hatte im Viertelfinale gegen Alexander Zverev in vier Sätzen gewonnen. Gegen Sinner bewies Djokovic wieder, dass er auch im fortgeschrittenen Alter noch mit den Besten mithalten kann. Doch der Italiener conflict einfach zu stark und ist in Paris in diesem Jahr weiter ohne Satzverlust. Nach 3:16 Stunden verwandelte Sinner seinen zweiten Matchball. (dpa)

20:18 Uhr

Elise Chabbey setzt sich in Spanien durch

Elise Chabbey hat auf der ersten Etappe der Katalonien-Rundfahrt der Frauen einen feinen Sieg errungen. Die 32-jährige Genferin bezwang Demi Vollering. Seit 2021 und der ersten Etappe der Tour de Suisse in Frauenfeld hatte Elise Chabbey nicht mehr die Arme am Ziel einer Etappe erhoben.

Auf einer Etappe mit hügeligem Profil conflict die Ärztin sechs Sekunden schneller als die Niederländerin und sieben Sekunden schneller als die Spanierin Ane Santesteban. Die Schweizerin wird versuchen, ihr Leadertrikot auf der zweiten von drei Etappen zu verteidigen. Die Zielankunft erfolgt in La Molina auf über 2100 m u. M.. (sda)

19:37 Uhr

Mountainbike: Nicole Koller winkt vom Podest

Nicole Koller schaffte beim Quick-Monitor-Weltcup in Leogang die Fahrt aufs Podest. Die St. Gallerin wurde in Österreich Dritte.

Die 28-jährige Schweizerin distanzierte im letzten Aufstieg die Österreicherin Mona Mitterwallner. Die überlegene Siegerin Puck Pieterse aus den Niederlanden und Samara Maxwell aus Neuseeland lagen zu diesem Zeitpunkt ausser Reichweite.

Auf dem physisch sehr anspruchsvollen Parcours wurde nicht taktisch gefahren. Nicole Koller hielt sich auf dem Weg zu ihrem zweiten Quick-Monitor-Podest in dieser Saison anfänglich etwas zurück und drehte erst zum Schluss auf, «bis ich Sternchen sah», wie sie im SRF-Interview sagte. Sie hielt die Serie der Schweizer Frauen, die nun zum achten Mal in Folge einen Weltcup-Podestplatz im Quick Monitor holten, aufrecht. Nicole Koller ist die aktuell bestklassierte Schweizerin im Weltcup.

Schweizer Männer verpassen Podest

Die Schweizer Männer hielten auf der technisch sehr einfachen Strecke bei der letzten steilen Rampe – die 53 m Höhendifferenz galt es zehnmal zu bewältigen – nicht ganz mit. Lars Forster und Fabio Püntener mussten mit Platz 4 und 5 vorliebnehmen. Der Amerikaner Christopher Blevins gewann auch das vierte Quick-Monitor-Rennen dieser Saison.

Weniger intestine lief es dem Altmeister Nino Schurter. Der 39-Jährige gab das Rennen bereits zu Beginn der vierten Runde auf. Der Bündner hatte in der ersten Runde geführt, zollte dem Effort aber wohl Tribut. Gemäss SRF musste er nicht wegen eines Defekts aufgeben. Zuletzt hatte Schurter in der Saison 2022 nach einem Sturz in Snowshoe (USA) ein Rennen nicht beenden können. (sda)

18:57 Uhr

Tottenham trennt sich von Coach Ange Postecoglou

Der Premier-League-Verein Tottenham Hotspur hat Coach Ange Postecoglou am Freitag entlassen. Zwar führte der 59-jährige Australier die Spurs zum Triumph in der Europa League, dem ersten Titel seit 17 Jahren. In der Meisterschaft kam das Staff aus London aber nicht über den 17. Platz hinaus. Postecoglou hatte das Amt bei Tottenham im Juli 2023 übernommen. Davor conflict er bei Celtic Glasgow tätig. (sda/afp)

18:22 Uhr

Titelverteidiger Alcaraz in Paris im Ultimate

Der spanische Titelverteidiger Carlos Alcaraz steht am French Open in Paris erneut im Ultimate. Der Weltranglisten-Zweite profitiert im Halbfinal im vierten Satz von der Aufgabe von Lorenzo Musetti (ATP 7).

Carlos Alcaraz wird in Paris erneut das Finale bestreiten.

Christophe Ena / AP

Alcaraz bewies im Tie-Break des zweiten Satzes mentale Stärke. Der 22-jährige Spanier spielte in diesem gross auf und entschied es 7:3 zu seinen Gunsten. Zuvor hatte Musetti fantastisches Tennis gezeigt und den ersten Satz mit einem Servicedurchbruch zum 6:4 gewonnen. Im zweiten Durchgang gelang dem Italiener zum 2:2 und 6:6 ein Re-Break.

Der Satzausgleich befreite Alcaraz. Den dritten Durchgang gewann er in 24 Minuten 6:0 und gab dabei bloss fünf Punkte ab. Einerseits hob er sein Niveau an, andererseits kämpfte Musetti sichtlich mit Problemen am linken Oberschenkel. Nach zwei weiteren verlorenen Video games gab der Aussenseiter, der sich zweimal massieren liess, nach 2:29 Stunden auf.

Alcaraz benötigt nach dem sechsten Erfolg in Serie gegen Musetti noch einen Sieg zur erfolgreichen Titelverteidigung. Dass er erneut im Ultimate steht, entbehrt nicht einer gewissen Logik. Er hatte zuvor in diesem Jahr auf Sand schon an den Masters-1000-Turnieren in Monte Carlo und Rom triumphiert. In Monte Carlo setzte er sich im Endspiel gegen Musetti durch. Dieser verlor derweil auch seinen zweiten Halbfinal auf Grand-Slam-Stufe nach jenem im vergangenen Jahr in Wimbledon.

Alcaraz’ Finalgegner am Sonntag ist entweder der italienische Weltranglisten-Erste Jannik Sinner oder der Serbe Novak Djokovic (ATP 6), der seinen 25. Grand-Slam-Titel anstrebt. (sda)

15:59 Uhr

Fabio Christen bleibt im Leadertrikot

Fabio Christen, der Bruder von Jan Christen, verteidigte an der Slowenien-Rundfahrt in der dritten Etappe mit seinen Helfern des Schweizer Q36.5-Groups das Leadertrikot erfolgreich. Der 22-jährige Aargauer kam in der Flachetappe mit dem Feld ins Ziel, der Vorsprung auf den Norweger Anders Johannessen beträgt weiterhin 16 Sekunden. Die Rundfahrt der zweithöchsten Kategorie endet am Sonntag. Am Samstag steht die Königsetappe mit einem Schlussanstieg von 1000 Höhenmetern an. (sda)

09:38 Uhr

Tyrese Haliburton conflict der Held des ersten NBA-Finalspiels.

Julio Cortez / AP

Indiana schockt Oklahoma Metropolis in letzter Sekunde

Die NBA-Finalserie beginnt mit einem Sieg des Aussenseiters. Obwohl sie bis kurz vor Schluss nie in Führung liegen, gewinnen die Indiana Pacers das erste Spiel auswärts gegen die Oklahoma Metropolis Thunder 111:110. Der entscheidende Wurf ins Glück gelang Tyrese Haliburton 0,3 Sekunden vor der Schlusssirene. Der 25-Jährige vollendete damit ein starkes Comeback der Pacers, die neun Minuten vor dem Ende noch mit 15 Punkten im Rückstand gelegen hatten.

Den Oklahoma Metropolis Thunder, die zuvor die ganze Partie über geführt hatten, halfen auch 38 Punkte von Starspieler Shai Gilgeous-Alexander nicht zum Auftaktsieg in der Greatest-of-7-Serie. Nun ist von ihnen im zweiten Spiel, erneut vor Heimpublikum, in der Nacht auf Montag eine Reaktion gefordert. (sda)

09:13 Uhr

Brasilien torlos bei Ancelottis Debüt

Vorerst musste der neue Brasilien-Coach Carlo Ancelotti auch dem Gegner gratulieren.

Jonathan Miranda / EPA

Brasilien muss sich beim Debüt von Neo-Nationaltrainer Carlo Ancelotti gegen Ecuador mit einem torlosen Remis begnügen. Derweil setzt Argentinien seinen Siegeszug in der südamerikanischen WM-Qualifikation fort. Grosse Erwartungen, mageres Ergebnis: Auch im ersten Spiel unter Coach Carlo Ancelotti konnte Brasilien seine Formschwäche nicht ablegen. Der Rekordweltmeister kam gegen die defensiv intestine organisierte ecuadorianische Mannschaft im Estadio Monumental Banco Pichincha in der Stadt Guayaquil kaum zu klaren Chancen. Durch das Unentschieden bleibt die Seleção in der der südamerikanischen Qualifikation für die WM 2026 mit 22 Punkten aus 15 Spielen im 4. Rang klassiert. (sda/dpa)

23:03 Uhr

Nach einem turbulenten Spiel steht Spanien im Finale der Nations League

Titelverteidiger Spanien ist nach Deutschland-Bezwinger Portugal in das Endspiel der Nations League eingezogen. Gegen Frankreich gewann der Fussball-Europameister in einem turbulenten Spiel mit 5:4 (2:0) und trifft damit am Sonntag (21.00 Uhr) in München auf die Portugiesen, die sich tags zuvor mit 2:1 gegen die DFB-Auswahl durchgesetzt hatten. (dpa)

Mit 5:4 bezwangen die Spanier Frankreich.

Anna Szilagyi / EPA

19:11 Uhr

Gauff beendet Märchen von Boisson

Die amerikanische Weltranglisten-Zweite Coco Gauff beendete am French Open in Paris das Märchen der Einheimischen Loïs Boisson (WTA 361). Sie gewann den Halbfinal 6:1, 6:2 und folgte der Weltranglisten-Ersten Aryna Sabalenka in den Ultimate. (sda)

Coco Gauff feiert ihren Sieg im Halbfinale der Damen gegen die Französin Lois Boisson beim Grand-Slam-Tennisturnier French Open in Roland Garros in Paris,.

Teresa Suarez / EPA

17:24 Uhr

Sabalenka entthront Paris-Königin Swiatek

Nach drei Titeln und 26 Siegen in Folge muss Iga Swiatek (24) bei den French Open erstmals seit 2021 als Verliererin vom Platz. Die Polin verliert im Halbfinal mit 6:7 6:4, 0:6 gegen die Belarussin Arina Sabalenka (sih)

Arina Sabalenka steht im Ultimate der French Open.

Bild: Yoan Valat / EPA

16:08 Uhr

Fabio Christen führt bei Slowenien-Rundfahrt

Fabio Christen führt an der Slowenien-Rundfahrt das Gesamtklassement an. Der 22-jährige Aargauer vom Schweizer Professional-Staff Q36.5 eroberte am zweiten Tag das Leadertrikot. Zwar musste er sich nach 162 Kilometern im Dash einer siebenköpfigen Spitzengruppe Rui Oliveira geschlagen geben, doch der Portugiese wurde später auf den sechsten Rang zurückversetzt, weil er Christen behindert hatte. Im Gesamtklassement führt Christen mit 16 Sekunden vor dem Norweger Anders Halland Johannessen. Die Rundfahrt der zweithöchsten Kategorie dauert noch bis Sonntag. (sih)

Fabio Christen bei einem Sieg Anfang Jahr.

Bild: Sprintcycling

11:20 Uhr

Nati-Expertise Naomi Luyet wechselt zu Hoffenheim

Kurz vor der Heim-Europameisterschaft vollzieht eine Nationalspielerin einen Switch ins Ausland. Naomi Luyet unterschreibt bei der TSG Hoffenheim in der deutschen Bundesliga einen Vertrag bis 2028. «Bei der TSG Hoffenheim habe ich die Möglichkeit, in einer ruhigen und familiären Umgebung die nächsten Schritte in meiner Karriere zu machen», so Luyet in einer Mitteilung.

Nach zwei Saisons im Fanionteam der YB Frauen und dem Gewinn des Meistertitels geht die Karriere der 19-Jährigen in Deutschland weiter. 2021 stiess die Unterwalliserin von Sion in die YB-Nachwuchsabteilung und feierte mit der U19 zwei Meistertitel. Im Fanionteam der YB-Frauen absolvierte sie 41 Pflichtspiele und erzielte dabei 26 Tore. Im Herbst wurde sie als beste Spielerin der Frauen-Tremendous-League ausgezeichnet.

Vor einem Jahr gab sie ihr Debüt im Schweizer Frauen A-Nationalteam und absolvierte seither fünf Länderspiele, in denen ihr im Testspiel gegen Frankreich im Oktober ein absolutes Traumtor gelang.

Zuletzt fehlte Luyet in den beiden Länderspielen gegen Frankreich und Norwegen, weil sie lange an einer Beckenverletzung laboriert conflict. Ihr Comeback hatte sie erst im Playoff-Ultimate für die YB-Frauen gegeben. In die Vorbereitung in Richtung Heim-EM wird Luyet aber wohl am Montag ins Nati-Camp in Magglingen einrücken. (rg)

Naomi Luyet jubelt nach ihrem Traumtor gegen Frankreich.

Bild: Jean-Christophe Bott / EPA

08:30Uhr

Simone Inzaghi nach Saudi-Arabien

Simone Inzaghi zieht wie vermutet nach Saudi-Arabien. Der Italiener wird nach dem Abgang bei Inter Mailand Coach von Al-Hilal.

Nach der Demütigung im Champions-League-Ultimate gegen Paris Saint-Germain ging alles sehr schnell. Zwei Tage nach dem 0:5 verkündeten sie bei Inter Mailand die Trennung von Inzaghi trotz eines auch für die kommende Saison gültigen Vertrages, weitere 48 Stunden später bestätigte sich, was als Gerücht die Runde gemacht hatte. «Das italienische Genie ist hier», schrieben die Verantwortlichen von Al-Hilal zu einem kurzen Movie in den sozialen Netzwerken.

Der 49-jährige Inzaghi seinerseits sprach in einem von seinem neuen Arbeitgeber veröffentlichten Interview davon, dass er nach Coach-Stationen bei Lazio Rom und zuletzt vier Jahren in Mailand «schon immer» im Ausland habe arbeiten wollen. «Al-Hilal ist eine grossartige Gelegenheit in meiner Karriere», sagte Inzaghi weiter. Er habe Al-Hilal schon länger verfolgt und Sympathien für den Verein entwickelt.

Der finanzielle Aspekt dürfte allerdings mit Sicherheit auch eine Rolle gespielt haben. Die Rede ist von 25 Millionen Greenback, die Inzaghi professional Saison verdienen soll. Für wie lange sich der Italiener verpflichtet hat, ist noch nicht bekannt.

Der Entscheid zur Trennung sei «einvernehmlich getroffen» worden, liessen sie bei Inter Mailand in einer Mitteilung verlauten. «Jeden Tag habe ich Inter meine ersten und letzten Gedanken gewidmet», sagte Inzaghi zum Abschied auf der Internetseite des Klubs. «Wir waren aufrichtig und haben gemeinsam beschlossen, diese grossartige Reise zu beenden.» Auch im Interview auf der Homepage von Al-Hilal betonte Inzaghi, dass es zwischen ihm und Inter «immer grossen und gegenseitigen Respekt» geben werde.

Viel Zeit zur Angewöhnung in Saudi-Arabien bleibt Inzaghi nicht. Al-Hilal nimmt wie Inter an der Klub-WM in den USA teil. Das erste Spiel als Coach von Al-Hilal steht für Inzaghi am 18. Juni gegen Actual Madrid im Programm. (sda)

Wie erwartet wechselt Simone Inzaghi nach Saudi-Arabien.

Bild: Michele Maraviglia / EPA

06:34 Uhr

Schwacher Zverev scheitert in Paris an Djokovic

Aus der Traum, wieder einmal: Alexander Zverev ist bei den French Open im Viertelfinale an Novak Djokovic gescheitert und hat auch im 37. Anlauf den ersehnten Grand-Slam-Triumph verpasst. Der Hamburger unterlag dem 38 Jahre alten Serben nach einer letztlich unerwartet schwachen Vorstellung 6:4, 3:6, 2:6, 4:6 und steht damit erstmals seit 2020 nicht in der Runde der letzten vier von Roland Garros.

Der vklare Sieger.

Bild: Keystone

«Novak hat einfach besser gespielt, er hat gewonnen. Das Leben geht weiter», sagte Zverev, der mit den Bedingungen haderte: «Im ersten Satz waren es noch 20 Grad, im zweiten, dritten und vierten dann nur noch 15. Und es ist nicht einfach gegen einen Novak Djokovic, bei so kalten Bedingungen Winner zu schlagen oder mit dem ersten Aufschlag Druck auszüben.» Djokovic sagte am Platzmikro mitfühlend: «Ich wünsche Sascha alles Gute, es waren keine einfachen Bedingungen. «Mein Alter ist nicht ohne. Aber solche Matches wie heute sind der Grund, aus dem ich weiterspiele.» (dpa)

23:05 Uhr

Deutschland verliert gegen Portugal und verpasst den Ultimate

Portugal steht im Finale der Nations League.

Miguel A. Lopes / EPA

Der ewige Cristiano Ronaldo hat den Traum der deutschen Fussball-Nationalmannschaft vom ersten Nations-League-Titel mit seinem 137. Tor für Portugal zerstört. Mit einem Doppelschlag von Tremendous-Joker Francisco Conceição (63. Minute) und dem 40 Jahre alten Kapitän Ronaldo (68.) schockte Portugal die DFB-Auswahl um Jubilar Joshua Kimmich beim rasanten 1:2 (0:0) im Halbfinale. (dpa)

20:57 Uhr

Nations League: Erster Halbfinal beginnt verspätet

Der erste Halbfinal der Nations League beginnt leicht verspätet. Wegen eines Gewitters über München erfolgt der Anpfiff zwischen Deutschland und Portugal erst um 21.10 Uhr anstatt um 21.00 Uhr. (sda)

Hagel über Fussball-Area in München,

Anna Szilagyi / EPA

19:54 Uhr

Jannick Sinner problemlos in den Halbfinals

Jannik Sinner erreicht am French Open wie im letzten Jahr den Halbfinal. Der Italiener stoppt mit 6:1, 7:5, 6:0 den Kasachen Alexander Bublik, der in seinem ersten Main-Viertelfinal chancenlos ist.

Jannik Sinner steht in Paris ohne Mühe in den Halbfinals.

Yoan Valat / EPA

Bublik conflict nach den Siegen gegen die Prime-10-Spieler Alex De Minaur und Jack Draper nicht zu einer weiteren Überraschungen in der Lage. Die Partie dauerte keine zwei Stunden und verlief bis auf den zweiten Satz durchgehend einseitig.

Seinen 20. Sieg in Folge auf Grand-Slam-Stufe dürfte für Sinner eine grössere Herausforderung werden. Auf den US-Open- und Australien-Open-Sieger wartet am Freitag entweder Novak Djokovic oder Alexander Zverev. (sda)

14:57 Uhr

Schweiz trifft an der Heim-WM auf Weltmeister USA

Die Schweizer Eishockey-Nationalmannschaft kennt ihre Gruppengegner für die Heim-WM im nächsten Jahr in Zürich und Freiburg. Das Staff von Nationaltrainer Patrick Fischer trifft in der Gruppe A in Zürich als diesjähriger WM-Zweiter auf Titelverteidiger USA, Finnland, Deutschland, Lettland, Österreich, Ungarn und Aufsteiger Grossbritannien.

In der Gruppe B, deren Partien in Freiburg ausgetragen werden, sind Rekordchampion Kanada, Schweden, Tschechien, Dänemark, die Slowakei, Norwegen, Slowenien und der zweite Aufsteiger Italien eingeteilt. In Zürich werden neben zwei Viertelfinals auch die Halbfinals und die Finalspiele ausgetragen. (sda)

13:57 Uhr

Coco Gauff gewinnt US-Duell gegen Madison Keys

Die als Nummer 2 gesetzte Coco Gauff steht in den Halbfinals des French Open. Die Amerikanerin bezwang ihre Landsfrau Madison Keys letztlich klar in drei Sätzen.

Coco Gauff jubelt über den Halbfinal-Einzug.

Mohammed Badra / EPA

Im ersten Satz, als es bis zum Stand von 4:4 nicht weniger als sechs Breaks gegeben hatte, konnte sich Coco Gauff nicht entscheidend absetzen und verlor das Tiebreak 6:8. Die beiden folgenden Sätze gewann die 21-Jährige 6:4, 6:1 und trifft nun auf Frankreichs Überraschungsfrau Löis Boisson. Die Gewinnerin des US Open 2023 steht zum dritten Mal in der Runde der letzten vier beim French Open und darf weiter vom zweiten Grand-Slam-Titel träumen.

Keys, die zu Beginn des Jahres das Australian Open gewonnen hatte, konnte letztlich vom unkonstanten Spiel ihrer Gegnerin mit zehn Doppelfehlern nicht profitieren. In Satz 3 conflict sie chancenlos. (sda)

10:14 Uhr

Lausanne-Sport holt Okoh zurück

Bryan Okoh kehrt zu seinem Ausbildungsverein Lausanne-Sport zurück. Der 22-jährige Innenverteidiger hat den Waadtländer Klub 2019 in Richtung Salzburg verlassen, kam beim ehemaligen österreichischen Serienmeister allerdings kaum zum Einsatz.

Bryan Okoh im Coaching der Nati im Herbst 2021.

Samuel Golay / KEYSTONE/TI-PRESS

In der vergangenen Saison wurde der robuste Abwehrspieler, der seit einem vor dreieinhalb Jahren erlittenen Kreuzbandriss immer wieder mit gesundheitlichen Problemen kämpft, an den österreichischen Zweitligisten FC Liefering ausgeliehen.

Okoh bestritt fünf Einsätze mit dem Schweizer U21-Nationalteam. Vor einem Jahr durfte sich der talentierte Verteidiger im Rahmen des EM-Vorbereitungscamps auch im Kreis der A-Nationalmannschaft zeigen. (sda)

22:30 Uhr

French Open: Titelverteidiger Alcaraz folgt Musetti ins Halbfinale

Zwölf Siege und kein Ende in Sicht: Carlos Alcaraz ist bei den French Open locker ins Halbfinale eingezogen und damit nur noch zwei Erfolge von der erfolgreichen Titelverteidigung in Roland Garros entfernt. Der 22 Jahre alte Spanier besiegte am Dienstagabend in der vorletzten Spätsession des Turniers den US-Amerikaner Tommy Paul hoch überlegen 6:0, 6:1, 6:4 und steht zum dritten Mal in Folge unter den letzten vier beim Sandplatz-Klassiker.

Ist ins Halbfinale des French Opens eingezogen: Carlos Alcaraz.

Bild: Mohammed Badra / EPA

Alcaraz spielt in Paris am Freitag gegen den Italiener Lorenzo Musetti um den Einzug ins Endspiel. Der Weltranglistenachte hatte sich zuvor am Dienstag 6:2, 4:6, 7:5, 6:2 gegen Altmaier-Bezwinger Frances Tiafoe aus den USA durchgesetzt und conflict nach Wimbledon 2024 zum zweiten Mal ins Halbfinale eines Main-Turniers eingezogen. (sda)

18:00 Uhr

Simone Inzaghi zieht es in die Wüste

Coach Simone Inzaghi wird den Champions-League-Finalisten Inter Mailand nach vier Jahren offenbar verlassen und einen lukrativen Vertrag in Saudi-Arabien unterschreiben. Wie mehrere italienische Medien übereinstimmend berichten, habe der 49-Jährige die Inter-Verantwortlichen am Dienstag darüber informiert, dass er das Angebot von Al-Hilal trotz seines Vertrags bis 2026 annehmen werde.

Schluss bei Inter: Simone Inzaghi wird schon an der Klub-WM sein neues Staff Al-Hilal coachen.

Anna Szilagyi / EPA

Mit Inter hatte er schon den Ultimate 2023 verloren (0:1 gegen Manchester Metropolis), gewann aber auch einmal die Meisterschaft und zweimal den Pokal. Die Verantwortlichen wollten trotz der Pleite gegen Paris mit ihm weitermachen.

Laut Gazzetta dello Sport soll Inzaghi das saudi-arabische Staff bereits bei der anstehenden Klub-WM in den USA (14. Juni bis 13. Juli) betreuen. Inter muss zeitnah einen Nachfolger präsentieren, die Nerazzurri brechen am 11. Juni zur Klub-WM auf. Laut Medienberichten beschäftigen sich die Mailänder mit Cesc Fàbregas, der bei Como unter Vertrag steht. (sid)

18:03 Uhr

Morandi wechselt von GC zu Servette

Giotto Morandi verlässt die Grasshoppers nach sechs Jahren und wechselt zum Ligakonkurrenten Servette. Der offensive Mittelfeldspieler unterschrieb mit dem Zweiten der abgelaufenen Tremendous-League-Saison einen bis im Sommer 2028 gültigen Vertrag.

Morandi bestritt für GC 157 Pflichtspiele, erzielte dabei 25 Tore und bereitete deren 27 vor. In den letzten drei Partien der vergangenen Saison gelangte der 26-jährige Tessiner bei den Zürchern nach einer internen Suspendierung nicht mehr zum Einsatz. (sda)

16:42 Uhr

Niederländischer Nationaltorhüter Flekken geht zu Leverkusen

Nach den Abgängen von Frimpong und Tah vermeldet Bayer Leverkusen einen Zuzug. Der deutsche Meister von 2024 verpflichtet den niederländischen Nationalgoalie Mark Flekken.

Mark Flekken wechselt von Brentfort zu Leverkusen.

Peter Dejong / AP

Der 31-Jährige mit Vergangenheit beim Ligakonkurrenten SC Freiburg erhält beim Werksklub einen bis im Sommer 2028 gültigen Vertrag, wie Bayer mitteilte. Flekken spielte in den vergangenen beiden Saisons für Brentford in der englischen Premier League. Die Ablösesumme liegt bei geschätzten zehn Millionen Euro.

Beim Klub mit dem Schweizer Nationalmannschaftscaptain Granit Xhaka dürfte Flekken die neue Nummer 1 im Tor werden. In der abgelaufenen Saison hatten sich Lukas Hradecky (35) und Matej Kovar (25) abgewechselt. (sda)

13:50 Uhr

Swiatek und Sabalenka machen Hammer-Halbfinal perfekt

Im Halbfinal des French Open kommt es bei den Frauen zum erwarteten Duell der Giganten. Die Weltranglisten-Erste Aryna Sabalenka erreicht zum zweiten Mal die Halbfinals und trifft auf die vierfache Siegerin Iga Swiatek.

Aryna Sabalenka jubelt nach ihrem Viertelfinal-Sieg über die Olympiasiegering Theng Qinwen.

Yoan Valat / EPA

Sabalenka blieb auch im Viertelfinal ohne Satzverlust, musste aber gegen die Weltranglisten-Siebte Zheng Qinwen dennoch hart kämpfen. Nach einem 2:4-Rückstand im ersten Satz setzte sie sich gegen die Chinesin, die im vergangenen August gleichenorts Olympiasiegerin geworden conflict, 7:6 (7:3), 6:3 durch und revanchierte sich für die Niederlage vor drei Wochen beim WTA-1000-Turnier in Rom. Dank dem siebten Erfolg im achten Vergleich mit der Asiatin wahrte sich die Belarussin die Likelihood auf die erste Ultimate-Teilnahme in Roland Garros.

Grosses Ziel: Iga Swiatek will als erste Frau viermal hintereinander die French Open in Paris gewinnen.

Yoan Valat / EPA

Im Halbfinal am Donnerstag wartet allerdings die höchstmögliche Hürde. Die Polin Iga Swiatek ist zwar in den letzten zwölf Monaten von der Spitze der Weltrangliste auf Place 5 zurückgefallen und tat sich in dieser Saison auch auf Sand schwer. Sobald sie die Anlage am Bois de Boulogne betritt, ist die 24-Jährige aber eine andere Tennisspielerin.

Nach ihrem 6:1, 7:5-Sieg im Viertelfinal gegen Jelina Switolina (WTA 14) steht Swiatek nun am French Open bei 40:2 Siegen. Viermal hat sie das Turnier in Paris gewonnen, darunter die die letzten drei Jahre. Die Bilanz spricht für die Polin, sie hat acht von zwölf Duellen gewonnen, darunter fünf von sechs auf Sand. (sda)

11:28 Uhr

Ex-Teamkollege von Fiala und Niederreiter wechselt nach Lugano

Der HC Lugano holt sich Verstärkung aus der NHL. Der Finne Rasmus Kupari unterzeichnete einen Zweijahresvertrag. Der 35-jährige Stürmer wechselt von den Winnipeg Jets, bei denen er Teamkollege von Nino Niederreiter conflict, ins Tessin. In der NHL hat er auch mit Kevin Fiala zusammengespielt. Vor seinem Engagement in Winnipeg ist er bei den Los Angeles Kings tätig gewesen.

10:17 Uhr

Zahlreiche weitere Abgänge bei Servette

Dereck Kutesa, Mitte, bleibt nicht der einzige Abgang bei den Genfern.

Urs Flueeler / KEYSTONE

Nach den bekannten Abgängen von Dereck Kutesa, der seine Karriere bei AEK Athen fortsetzt, und Enzo Crivelli trennt sich Servette von weiteren Spielern. Nach Vertragsende beziehungsweise dem Auslaufen des Leih-Geschäfts werden Kasim Adams, Victory Beniangba und Joseph Nonge ebenso wie Moussa Diallo, Valton Behrami, Noah Henchoz, Loïs Ndema und Alexandre Dias Patricio nicht mehr für die Genfer tätig sein. (sda)

07:14 Uhr

Tramezzani von Yverdon nach Zypern

Paolo Tramezzani hat nach dem Abgang bei Tremendous-League-Absteiger Yverdon eine Trainerstelle in Zypern gefunden. Der 54-jährige Italiener wird Coach von AEL Limassol. Bei Yverdon hatte Tramezzani das Amt erst im vergangenen Dezember als Nachfolger des entlassenen Tessiners Alessandro Mangiarratti angetreten. In Zypern hat Tramezzani schon einmal gewirkt, nämlich von Oktober 2018 bis August 2019 bei Apoel Nicosia. (sda)

13:44 Uhr

Formel 1: Weltmeister Verstappen zeigt sich einsichtig

Weltmeister Max Verstappen hat seinen Rammstoss gegen Mercedes-Pilot George Russell mit einem Tag Abstand selbstkritisch eingeordnet. «Unsere Reifenwahl zum Rennende und einige Aktionen nach dem Security Automobile haben meine Frustration verstärkt, das hat zu einem Manöver geführt, welches nicht richtig conflict und nicht hätte passieren sollen», schrieb der Purple-Bull-Pilot am Montag bei Instagram: «Ich gebe da draussen immer alles für das Staff, und die Emotionen können hochkochen.»

Zeigt Reue: Max Verstappen.

Bild: Siu Wu / EPA

Verstappen hatte beim Grossen Preis von Spanien lange Zeit Chancen auf das Podium oder sogar den Sieg gehabt, conflict dann aber der Verlierer einer späten Security-Automobile-Section. Nach Zweikämpfen mit Charles Leclerc (Ferrari) und Russell wies ihn sein eigenes Staff an, seine Place an Russell zurückzugeben, um eine Strafe zu vermeiden. Verstappen tat dies – steuerte seinen Boliden dann aber direkt seitlich in den Mercedes. Die folgende Zeitstrafe warf Verstappen auf Rang zehn zurück, zudem kassierte er drei Strafpunkte, liegt nun insgesamt bei elf – und ist damit nur noch einen Punkt von einer Rennsperre entfernt.

Die Kritik an Verstappen conflict laut, der Niederländer selbst hatte am Sonntagabend noch keinen Anlass für Reue oder eine Aussprache mit Russell gesehen. «Ich bringe ihm das nächste Mal ein paar Taschentücher mit», sagte er, angesprochen auf Russells Kritik an der Aktion.

12:59 Uhr

Catherine Debrunner Weltrekordhalterin über alle Distanzen

Catherine Debrunner ist am Wochenende in Rekordlaune. Die Thurgauerin stellt beim Assembly Weltklasse am See gleich drei globale Bestmarken auf.

Auch an den ParAthletics in Nottwil eine Woche zuvor stellte die Thurgauerin mit 15,20 Sekunden über 100 Meter eine Bestmarke auf.

Ennio Leanza / KEYSTONE

Die fünffache Goldmedaillengewinnerin an den Paralympics in Paris verbesserte den eigenen Bestwert über 400 Meter auf 49,02 Sekunden und über 1500 Meter auf 3:02,26 Minuten. Über 5000 Meter holte sie sich mit einer Zeit von 10:24,36 Minuten den Weltrekord zurück.

Auch an den ParAthletics in Nottwil eine Woche zuvor stellte die Thurgauerin mit 15,20 Sekunden über 100 Meter eine Bestmarke auf. Damit ist sie in ihrer Wettkampf-Klasse Weltrekordhalterin über alle Distanzen, nämlich über 100 m, 200 m, 400 m, 800 m, 1500 m, 5000 m, 10 km, 21 km (Halbmarathon) und Marathon.

08:42 Uhr

Platz 6 für Ditaji Kambundji in Philadelphia

Ditaji Kambundji belegt in Philadelphia bei ihrer Premiere in der neuen Wettkampf-Serie Grand Slam Monitor über 100 m Hürden Platz 6.

Ditaji Kambundji.

Dar Yasin / AP

Kambundji lief in 12,79 Sekunden ins Ziel, womit sie acht Hundertstel langsamer conflict als bei ihrem Freiluft-Debüt eine Woche zuvor in Rabat in Marokko im Rahmen der Diamond League. Der Schweizer Rekord der Bernerin liegt bei 12,40. Das Rennen in Philadelphia gewann die Jamaikanerin Ackera Nugent in 12,44.

Kambundji startete in Philadelphia auch über 100 m. Im Wettkampf mit zwei Serien belegte sie in 11,41 in der kombinierten Rangliste Rang 11. In der anderen Abteilung lief die Amerikanerin Melissa Jefferson, bei den Olympischen Spielen in Paris Gewinnerin der Bronzemedaille, mit 10,73 eine Weltjahresbestleistung. (sda)

8:34 Uhr

Golf: Platz 14 für Chiara Tamburlini

Chiara Tamburlini überzeugt beim zweiten Main-Turnier des Jahres. Die St. Gallerin belegt beim Occasion in Erin, Wisconsin, den geteilten Platz 14.

Auf der Anlage des Erin Hills Golfclubs startete Chiara Tamburlini fulminant. In den ersten zwei Runden hielt sie mit minus 4 mit den Allerbesten mit. Das mit zwölf Millionen Greenback dotierte Turnier schloss sie mit einem Par-Ergebnis ab.

Chiara Tamburlini unterstrich mit diesem neuerlich starken Auftritt ein weiteres Mal ihren Standing als gegenwärtige Nummer 1 der Schweiz. Die Gewinnerin der letztjährigen Jahreswertung der Girls European Tour ist in der Weltrangliste die bestklassierte Spielerin unseres Landes.

Das zweite Main-Turnier der Saison gewann die Schwedin Maja Stark. Die überraschende Skandinavierin setzte sich bei ihrem ersten Triumph auf dieser Stufe mit minus 7 und zwei Schlägen Vorsprung vor der Weltranglisten-Ersten Nelly Korda aus den USA und der Japanerin Rio Takeda durch.

Die anderen zwei Schweizer Teilnehmerinnen, die Genferin Albane Valenzuela und die Lausannerin Kim Métraux, scheiterten vorzeitig. Albane Valenzuela verpasste den Reduce um vier, Kim Métraux um 16 Schläge. (sda)

17:56 Uhr

Schwingen: Zwei Favoritensiege und eine Überraschung

Nachdem Marc Lustenberger letztes Wochenende am Luzerner Kantonalen im Schlussgang gestanden und gegen Pirmin Reichmuth verloren hatte, stach er nun vier Eidgenossen aus. Im Schlussgang in Sachseln besiegte der 22-Jährige aus Hasle Fabian Scherrer und holte sich damit den ersten Kranzfestsieg seiner Karriere.

Marc Lustenberger (hyperlinks) und Fabian Scherrer im Schlussgang des 120. Nidwaldner und Obwaldner Schwing- und Älplerfests.

Bild: Urs Flueeler/Keystone

Am Baselstädtischen setzte sich mit Damian Ott einer der favorisierten Eidgenossen durch. Den Schlussgang in Zeglingen gewann der Kilchberger Sieger gegen Tim Roth. Bei einem Gestellten hätte mit Nick Alpiger der andere Favorit den Festsieg davongetragen. Zwischen Ott und Alpiger gab es im Anschwingen einen Gestellten.

Beim Neuenburger Kantonalschwingfest in La Vue-des-Alpes wurde Lario Kramer seiner Favoritenrolle gerecht und feierte einen ungefährdeten Sieg. Den Schlussgang gegen Aussenseiter Antoine Ducry entschied der nunmehr siebenfache Kranzfestsieger in weniger als einer halben Minute für sich. (sda)

17:19 Uhr

Schweiz ohne Podestplatz im Grand Prix beim CSIO St. Gallen

Die Schweizer Farben sind beim Grand Prix des CSIO St. Gallen nicht auf dem Podest vertreten. Im Sattel von Lengthy John Silver erreicht Géraldine Straumann mit einem Sicherheitsritt als Sechste das beste Resultat für das Heim-Staff.

Steve Guerdat kann den Sieg des Briten Scott Brash nicht verhindern.

Bild: Ennio Leanza/Keystone

Der Sieg in der mit 500’000 Euro dotierten Prüfung geht an den Briten Scott Brash mit Hey Jefferson. 16 Paare, unter ihnen sechs Schweizer Duos, erreichen das Stechen. Steve Guerdat, Nadja Peter Steiner und Janika Sprunger greifen an, sind teils mit Bestzeit unterwegs, ehe der Fehler kommt. (sda)

17:15 Uhr

Lausanne dank Basels Cupsieg europäisch

Basel Sieg im Cupfinal gegen den Drittligisten Biel hat für die Tremendous-League-Klubs auf den Plätzen 2 bis 5 constructive Auswirkungen. Lausanne-Sport darf als Fünfter der Meisterschaft in der Qualifikation zur Convention League (2. Runde) antreten. Lugano (4.) kann die Qualifikation für die Europa League statt die Convention League bestreiten. Um es in die jeweilige Ligaphase zu schaffen, müssen Lausanne und Lugano jeweils drei Runden überstehen.

Auch die Younger Boys profitieren von Basels Favoritensieg im Cup. Die Berner erben als Dritter der Tremendous League den Platz des Cupsiegers und stehen in der Qualifikation somit direkt in den Playoffs. Die Teilnahme an einer europäischen Ligaphase ist YB damit gewiss. Für den Einzug in die Ligaphase der Europa League müssen sie nur noch eine statt zwei Runden überstehen. Unterliegen sie im Europa-League-Playoff, stehen sie in der Ligaphase der Convention League. (sda)

15:06 Uhr

Vorjahresfinalistin Paolini scheitert überraschend im Achtelfinal

Für Vorjahresfinalistin Jasmine Paolini bedeuten am French Open bereits die Achtelfinals Endstation. Die Weltnummer 4 aus Italien unterliegt der Ukrainerin Jelina Switolina (WTA 14) in drei Sätzen.

Im Viertelfinal trifft Switolina auf die Kasachin Jelena Rybakina (WTA 11) oder Iga Swiatek (WTA 5). Die Polin konnte das French Open bereits viermal gewinnen und ist in Roland Garros seit der Viertelfinalniederlage 2021 gegen Maria Sakkari ungeschlagen. (sda)

13:25 Uhr

Balanche erneut knapp neben dem Podest

Die Mountainbikerin Camille Balanche zeigt sich in einer guten Frühform. Beim zweiten Downhill-Rennen der Weltcup-Saison in Loudenvielle fährt die 35-jährige Neuenburgerin erneut auf Platz 4. Das zweite Rennen der Saison gewann Gracey Hemstreet aus Kanada vor der Österreicherin Valentina Höll und der Britin Tahnee Seagrave, die den Auftakt in Bielsko-Biala für sich entschieden hatte.

Fehlten Balanche in Polen knapp acht Zehntel auf Rang 3, blieb die ehemalige Weltmeisterin (2020 in Leogang) und Gesamtweltcup-Siegerin (2022) in den französischen Pyrenäen intestine sechs Zehntel hinter dem Podest. Die Europameisterin Lisa Baumann kam überhaupt nicht auf Touren und klassierte sich am Ende des 15-köpfigen Teilnehmerfeldes. Der Ultimate der Männer fand ohne Schweizer Beteiligung statt. (sda)

13:00 Uhr

Cassidy mit erstem Saisonsieg, Müller als Sechster bester Schweizer

Nick Cassidy gewinnt das zweite Formel-E-Rennen in Schanghai überlegen. Nico Müller ist auf Platz 6 der beste aus dem Schweizer Trio. Müller steigerte sich im Vergleich zum Rennen am Samstag, als er im 15. Rang klassiert conflict, markant. Auf das Podest fehlten dem Fahrer aus dem Staff Andretti 21 Sekunden. Sébastien Buemi kam wie Edoardo Mortara nicht richtig auf Touren. Die Schweizer klassierten sich direkt hintereinander auf den Plätzen 18 und 19.

Cassidy feierte auf dem Shanghai Worldwide Circuit, Schauplatz auch des Grand Prix von China im Rahmen der Formel-1-WM, bei schwierigen Bedingungen einen Begin-Ziel-Sieg. Der Neuseeländer fuhr auf nasser Unterlage nach rollendem Begin in der siebten von 31 Runden ein einsames Rennen an der Spitze. Für den Fahrer vom Staff Jaguar conflict es der erste Saisonsieg, der achte in seiner Karriere. Der Deutsche Pascal Wehrlein und der Portugiese Antonio Felix Da Costa komplettierten das Podest.

Der Deutsche Maximilian Günther, der Sieger vom Samstag, fiel aus. Ebenfalls keine Punkte gab es auf Platz 13 für Oliver Rowland. Der Brite führt die Gesamtwertung aber weiterhin mit grossem Vorsprung an. (sda)

09:34 Uhr

Geschwister Vergé-Dépré verpassen den Ultimate

Anouk und Zoé Vergé-Dépré scheiden in Ostrava bei ihrem dritten gemeinsamen Elite16-Turnier im Halbfinal aus. Die Schweizerinnen müssen sich den Lettinnen Tina Graudina/Anastasia Samoilova geschlagen geben. Nachdem die Geschwister Vergé-Dépré im April bei den beiden Turnieren der höchsten Stufe in Brasilien zweimal in den Achtelfinals gescheitert waren, bedeutete in Tschechien der Halbfinal Endstation.

Anouk Verge-Depre (hyperlinks) und Zoe Verge-Depre verpassen den Finaleinzug in Ostrava.

Archivbild: Anthony Anex/Keystone

In einer umkämpften Partie unterlag das Schweizer Duo Tina Graudina/Anastasia Samoilova aus Lettland 15:21, 25:23, 8:15. Konnte «Staff Zouk» im zweiten Satz noch zwei Matchbälle abwehren, conflict der Entscheidungssatz dann eine klare Sache für die Olympia-Vierten von 2021. Damit müssen die Vergé-Dépré-Schwestern weiter auf den ersten gemeinsamen Titel warten. Die nächste Möglichkeit an einem Elite16-Turnier bietet sich ihnen Anfang Juli in Gstaad. (sda)

08:56 Uhr

Julie Derron siegt in San Francisco

Julie Derron gewinnt ihr erstes T100 World Tour.

Archivbild: Filip Singer/EPA

Julie Derron gewann in San Francisco ihr erstes Rennen der T100 World Tour. Die Zürcher Silbermedaillen-Gewinnerin an den Olympischen Spielen in Paris verwies Taylor Knibb und Kate Waugh auf die weiteren Podestplätze und schob sich in der Gesamtwertung auf Platz 2 vor. Beim Saisonauftakt Anfang April in Singapur hatte sich Derron noch mit Platz 12 begnügen müssen. (sda)

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